Wasserhärte in Berg

PLZ 53505 · Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

12,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Ahrtal-Werke GmbH

Website

Praktische Tipps bei 12,9 °dH

Spülmaschine

Bei 12,9 °dH in Berg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Berg liegt mit 12,9 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Berg
12,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Berg liegt mit 12,9 °dH 1,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Berg
12,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kalenborn 12,9 °dH mittel
Altenahr 5,7 °dH weich
Kirchsahr 13,8 °dH mittel
Mayschoß 11,4 °dH mittel
Dernau 11,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Berg

Der Landkreis Ahrweiler liegt am Übergang vom Rheinischen Schiefergebirge zur weiten Niederung des Mittelrheins. Nördlich prägen devonische Schiefer, Grauwacken und quarzitische Gesteine das Bild, südlich mischen sich Löss, Terrassenschotter und junge Ablagerungen der Ahr hinein. Genau diese geologische Kante bestimmt das Trinkwasser in Berg. Regen versickert in den eher durchlässigen Schichten, nimmt dabei Calcium und Magnesium aus Kalkanteilen, Schieferverwitterung und mineralischen Zwischenlagen auf und speist so ein Wasser mit mittlerer Härte. Die Ahr selbst wirkt dabei nicht als Trinkwasserquelle, aber ihr Tal zeigt, wie eng Relief, Gestein und Grundwasser in dieser Gegend zusammenhängen. 12,9 °dH passen zu einem Versorgungsgebiet, das nicht von reinem weichem Mittelgebirgswasser lebt, sondern von Mineralien aus den umliegenden Schichten geprägt wird. Berg bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Wasserversorgers, der im Ahrtal die Ortsgemeinden im Raum Altenahr, Bad Neuenahr-Ahrweiler und die angrenzenden Höhenlagen versorgt. Das Wasser stammt aus örtlichen Grundwasserbrunnen und Quellfassungen im Einzugsgebiet des Ahrtals und seiner Seitentäler, ergänzt durch aufbereitetes Mischwasser aus den Anlagen des regionalen Verbunds. Zuständig ist die Ahrtal-Werke GmbH, die die Förderung, Aufbereitung und Verteilung im Gebiet organisiert. Damit kommt das Wasser nicht aus einer fernen Großtalsperre, sondern aus den unmittelbaren hydrogeologischen Strukturen des Kreises: aus den Schichten unter den Hügeln, den Talrändern und den wasserführenden Zonen zwischen Berg, Altenahr und den höher gelegenen Orten am Rand des Ahrtals. Gerade diese lokale Herkunft erklärt auch, warum der Härtewert stabil im mittleren Bereich liegt und nicht in die weichen Werte vieler reiner Mittelgebirgsquellen abrutscht. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt Berg ein Wasser, das etwas kräftiger mineralisiert ist als in hoch gelegenen Schieferlagen mit sehr weichen Quellwässern, aber deutlich weniger kalkreich als in den offenen Muschelkalk- und Lössgebieten weiter südlich in Rheinland-Pfalz. Gegenüber Orten direkt an der Ahr fällt der Härtewert oft ähnlich aus, weil dort die gleichen Schiefer- und Schotterkörper den Untergrund bilden. Nach oben hin, Richtung Eifelhöhen, wird Wasser häufig weicher; Richtung Rheinebene nimmt die Härte eher zu. Berg liegt damit genau in der Übergangszone des Kreises Ahrweiler. Das Trinkwasser trägt die Handschrift eines Landstrichs, in dem Schieferhänge, Talfüllungen und Grundwasserleiter dicht nebeneinander liegen und die Versorgung bis heute lokal verwurzelt bleibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Ahrtal-Werke GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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