Wasserhärte in Bergrheinfeld

PLZ 97493 · Schweinfurt, Bayern

22,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 22,5 °dH

Spülmaschine

Bei 22,5 °dH in Bergrheinfeld: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Bergrheinfeld liegt mit 22,5 °dH 5,2 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Bergrheinfeld
22,5
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Bergrheinfeld liegt mit 22,5 °dH 7,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bergrheinfeld
22,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Grafenrheinfeld 22,5 °dH hart
Röthlein 21,6 °dH hart
Geldersheim 21,5 °dH hart
Schwebheim 23,2 °dH hart
Schweinfurt 17,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Bergrheinfeld

Die Gemeinde Bergrheinfeld bezieht ihr Trinkwasser über die Stadtwerke Schweinfurt GmbH aus dem Gewinnungsgebiet im Schweinfurter Becken, vor allem aus den Grundwasserbrunnen bei Garstadt und aus weiteren Brunnenfeldern im Maintal südlich von Schweinfurt. Diese Fassungen liegen in der flachen Mainaue zwischen Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld und dem Ortsteil Garstadt, also in einem Bereich, in dem der Main seit Jahrhunderten Kies, Sand und feinere Schichten abgelagert hat. Genau dort sitzt das Wasser im Untergrund, geschützt durch mächtige Lockersedimente und gespeist aus dem Einzugsraum des Mains und seiner Nebengewässer. Der Main prägt die Region bis heute, und die breite Talsohle liefert den Kontakt zwischen Flusswasser, Grundwasser und den tieferen Schichten, aus denen die Brunnen fördern. Die Härte von 22,5 °dH passt zu diesem Untergrund: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die kalkreichen Sedimente des fränkischen Beckens Calcium und Magnesium auf. In der Umgebung von Bergrheinfeld dominieren Muschelkalk, lösshaltige Deckschichten und kiesige Talfüllungen. Diese Kombination macht das Wasser deutlich härter als in den Mittelgebirgsräumen Nordbayerns, wo oft weichere Quellwässer ankommen. Bergrheinfeld liegt damit in einer Wasserlandschaft, die sich klar von vielen Nachbarorten im Schweinfurter Umland abhebt. Schweinfurt selbst, Grafenrheinfeld, Röthlein und das Maintal teilen sich ähnliche geologische Voraussetzungen, doch die Härte bleibt je nach Brunnen und Mischung unterschiedlich. Gegenüber Orten aus dem Steigerwald oder aus den waldreichen Höhen südlich und östlich von Schweinfurt ist das Bergrheinfelder Wasser merklich mineralreicher. Dort speisen Quellen aus Sandstein- und Buntsandsteinlagen oft weichere Netze. In Bergrheinfeld dagegen kommt das Wasser aus der Tiefe der Mainniederung, aus Schichten, die über lange Zeit mit Kalk und Mineralstoffen angereichert wurden. Der Landkreis Schweinfurt gehört damit zu den Gegenden Bayerns, in denen Grundwasser aus dem Flusstal oft härter ausfällt als Quellwasser aus den benachbarten Höhenzügen. Genau diese Lage zwischen Main, Aue und kalkigem Untergrund prägt den Ort bis heute und erklärt den Wert von 22,5 °dH ohne Umweg über entfernte Fernleitungen oder Talsperren.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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