Wasserhärte in Bernau bei Berlin

PLZ 16321 · Barnim, Brandenburg

15 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Bernau

Website

Praktische Tipps bei 15 °dH

Spülmaschine

Bei 15 °dH in Bernau bei Berlin: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Bernau bei Berlin liegt mit 15 °dH 1,4 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Bernau bei Berlin
15
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Bernau bei Berlin liegt mit 15 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bernau bei Berlin
15
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Panketal 16,3 °dH hart
Rüdnitz 14,7 °dH hart
Sydower Fließ 14,5 °dH hart
Biesenthal 14,5 °dH hart
Ahrensfelde 15 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Bernau bei Berlin

15 °dH steckt in Bernau bei Berlin in einer Landschaft, die vom Eis der letzten Kaltzeiten geprägt wurde. Unter der Stadt liegen Schmelzwasserablagerungen aus Sand und Kies, darüber oft lehmige Deckschichten aus der Grundmoräne. Solche Schichten speichern Wasser gut, geben aber auch Calcium und Magnesium an das Grundwasser ab. Genau daraus entsteht die mittlere bis harte Ausprägung des Bernauer Trinkwassers. Der Untergrund im Barnim fällt außerdem von den höher liegenden, sandigen Flächen nach Süden zur Berliner Niederung ab. Das Grundwasser wandert langsam durch diese Lockersedimente und nimmt unterwegs Mineralstoffe mit. Die Nähe zu Rinnsalen, Gräben und kleinen Niederungsbereichen prägt das System zusätzlich, auch wenn hier keine großen Flüsse direkt das Trinkwasser speisen. Entscheidend ist vor allem das lokale Grundwasser aus den eiszeitlichen Schichten unter der Stadt. Das Wasser kommt aus dem Netz der Stadtwerke Bernau. Gefördert wird es aus Brunnen im näheren Umfeld der Stadt, aus dem Barnimer Grundwasserleiter, also aus den eiszeitlichen Sand- und Kiesschichten unter der Region. Diese Brunnen liegen in den Wassergewinnungsbereichen rund um Bernau und versorgen die Haushalte über das örtliche Wasserwerk. Anders als Orte, die stark von Flusswasser oder Fernwasser abhängen, bleibt Bernau bei Berlin damit eng an seinen eigenen Untergrund gebunden. Das Wasser wird vor Ort aufbereitet und in das städtische Netz eingespeist. Die Herkunft aus tiefen, geschützten Grundwasserhorizonten sorgt dafür, dass der Charakter des Wassers klar von der Geologie des Barnim bestimmt wird und nicht von entfernten Oberflächengewässern. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich Bernau bei Berlin von seiner mineralischen Seite. Im engeren Umland, etwa Richtung Panketal, Wandlitz oder Ahrensfelde, schwanken die Härtewerte je nach Brunnenstandort und tiefe der Grundwasserfassung, doch der östliche Barnim bleibt oft spürbar kalkreicher als viele südwestliche Brandenburger Orte mit sehr weichem Wasser. Gegenüber den sandigen Regionen weiter nach Nordosten oder in Teilen des Havellands wirkt Bernau deutlich härter, weil hier die eiszeitlichen Ablagerungen mehr gelöste Mineralstoffe liefern. Zugleich ist das Wasser nicht so extrem hart wie in einzelnen Bereichen mit stark mineralisierten Tiefengrundwässern. Bernau bei Berlin liegt damit typisch barnimisch dazwischen: geologisch eigenständig, regional versorgt und in seiner Wasserhärte klar vom eiszeitlichen Untergrund geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Bernau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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