Wasserhärte in Brandenburg

Durchschnittliche Wasserhärte: 16,4 °dH
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Landkreise in Brandenburg

Landkreis Durchschnitt Bereich
Barnim 13 °dH mittel
Brandenburg an der Havel (kreisfrei) 11 °dH mittel
Cottbus (kreisfrei)
Dahme-Spreewald 13,2 °dH mittel
Elbe-Elster 14 °dH mittel
Frankfurt (Oder) (kreisfrei) 16,3 °dH hart
Havelland 18,8 °dH hart
Märkisch-Oderland 16,8 °dH hart
Oberhavel 17 °dH hart
Oberspreewald-Lausitz
Oder-Spree 13 °dH mittel
Ostprignitz-Ruppin 15 °dH hart
Potsdam (kreisfrei)
Potsdam-Mittelmark 16,8 °dH hart
Prignitz
Spree-Neiße
Teltow-Fläming 26 °dH hart
Uckermark 20,2 °dH hart
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Größte Städte in Brandenburg

Brandenburg umschließt Berlin wie ein Ring und teilt mit der Hauptstadt einen ähnlichen geologischen Hintergrund – trotzdem variieren die Härtewerte erheblich. Im Landesdurchschnitt liegt das Bundesland bei rund 16,4 Grad, was mittelhart bis hart bedeutet. Die Spanne reicht von 5 Grad im eher weichen Nordwesten bis zu 30 Grad in manchen Landkreisen im Osten. Das Land ist flach, von Seen, Heiden und Wäldern geprägt. Der Untergrund besteht überwiegend aus glazialen Ablagerungen der letzten Eiszeit: Sand, Kies und Geschiebemergel. Letzterer enthält kalkhaltige Bestandteile, die ins Grundwasser übergehen. Je mehr Mergel im Untergrund, desto härter das Wasser. Besonders kalkreich ist das Wasser rund um die Niederlausitz und Teile des Fläming. Sanfteres Wasser findet sich in der Prignitz und im Ruppiner Land, wo das Grundwasser durch mächtige Sandschichten sickert, die wenig Mineralien aufnehmen. Die Elbe-Region im Westen Brandenburgs gehört ebenfalls zu den Gebieten mit vergleichsweise niedrigen Härtegraden. Brandenburg ist dünn besiedelt und hat viele kleine Wasserversorger. Das bedeutet: In manchen Gemeinden wird aus tiefen Brunnen gefördert, in anderen aus flachen. Die Tiefe des Brunnens beeinflusst, welche Gesteinsschichten das Wasser passiert – und damit direkt den Härtewert. Zwei benachbarte Dörfer können dadurch deutlich unterschiedliche Werte haben. Für Brandenburger Haushalte gilt: Der Blick auf die jährliche Wasseranalyse des zuständigen Versorgers lohnt sich. Sie ist kostenlos erhältlich und zeigt den genauen Härtewert für den eigenen Ort. Das hilft bei der richtigen Dosierung von Waschmittel und Spülmaschinentabs – und spart auf Dauer Geld.
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