Wasserhärte in Königs Wusterhausen

PLZ 15711 · Dahme-Spreewald, Brandenburg

18,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Märkischer Abwasser- und Wasserzweckverband – MAWV

Website

Praktische Tipps bei 18,4 °dH

Spülmaschine

Bei 18,4 °dH in Königs Wusterhausen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Königs Wusterhausen liegt mit 18,4 °dH 2 °dH über dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Königs Wusterhausen
18,4
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Königs Wusterhausen liegt mit 18,4 °dH 3,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Königs Wusterhausen
18,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wildau 14,6 °dH hart
Zeuthen 18 °dH hart
Bestensee 16,6 °dH hart
Mittenwalde 14,6 °dH hart
Schulzendorf 14,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Königs Wusterhausen

Königs Wusterhausen liegt mit 18,4 °dH spürbar über dem brandenburgischen Durchschnitt und meist auch über vielen Nachbarorten im Berliner Umland. Der harte Charakter des Wassers passt zu einer Landschaft, die von Sanden, Kiesen und eiszeitlichen Ablagerungen geprägt ist, aber zugleich dort besonders mineralreich wird, wo das Grundwasser in tieferen Schichten längere Wege durch kalkhaltigere Sedimente nimmt. Zwischen Notte, Dahme und den Seen des Dahme-Seengebiets wird das Wasser zwar aus dem Boden gewonnen, doch die geologische Schichtung im südöstlichen Speckgürtel sorgt dafür, dass gelöste Calcium- und Magnesiumanteile deutlich sichtbar bleiben. Das unterscheidet Königs Wusterhausen von vielen Orten im Norden und Westen Brandenburgs, wo das Trinkwasser oft weicher ausfällt, und auch von einigen Orten an der Oder oder in der Prignitz, die je nach örtlichem Brunnenfeld niedrigere Härtewerte aufweisen. Das Ergebnis ist ein lokaler Mix aus eiszeitlichem Untergrund, tiefem Grundwasser und einem Einzugsgebiet, das nicht durch Oberflächenwasser, sondern vor allem durch gefördertes Grundwasser geprägt ist. Das Trinkwasser stammt aus den Anlagen des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Königs Wusterhausen. Versorgt wird die Stadt aus eigenen Grundwasserbrunnen im Verbandsgebiet, die das Wasser aus tieferen, geschützten Grundwasserleitern fördern und über die Aufbereitung in das Netz geben. Diese Brunnen liegen im hydrologischen Einflussraum der Dahme, der Notte und der umgebenden Niederungsflächen, also dort, wo die Grundwasserneubildung zwar reichlich Sandpassagen findet, das Wasser aber auf seinem Weg durch die Untergrundschichten Mineralien aufnimmt. Talsperren spielen hier keine Rolle. Auch Quellwasser aus Berg- oder Mittelgebirgslagen ist es nicht, sondern regional gewonnenes Grundwasser aus dem Dahme-Spreewald-Raum. Genau deshalb zeigt sich Königs Wusterhausen härter als manche Ortsteile im Umland, wo andere Brunnenfelder oder flachere Schichten genutzt werden. Der Vergleich mit Berlin ist ebenfalls aufschlussreich: Dort liegt die Härte vielerorts niedriger, weil andere Fördergebiete und geologische Verhältnisse das Wasser prägen. Königs Wusterhausen bleibt damit ein klar südöstlich-brandenburgischer Standort mit eigenem mineralischen Profil.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Märkischer Abwasser- und Wasserzweckverband – MAWV

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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