Wasserhärte in Hannover

PLZ 30159 · Region Hannover, Niedersachsen

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

enercity AG

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Hannover: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Hannover liegt mit 12 °dH 1 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Hannover
12
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Hannover liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hannover
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hemmingen 10,2 °dH mittel
Langenhagen 10,2 °dH mittel
Laatzen 10,2 °dH mittel
Ronnenberg 2,9 °dH weich
Seelze 9,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hannover

Die Region Hannover liegt auf einer geologisch bewegten Schwelle zwischen dem norddeutschen Tiefland und den älteren Gesteinszügen des Calenberger Landes. Unter der Ebene wechseln eiszeitliche Sande, Kiese, Geschiebemergel und eiszeitlich umgelagerte Schichten mit mächtigen Grundwasserleitern. Dazu kommen die Niederungen von Leine, Ihme, Fuhse und Innerste, die über Jahrtausende Material abgelagert und das Grundwasser immer wieder neu geprägt haben. Genau daraus entsteht Hannovers mittlerer Härtebereich von 12 °dH: Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch sandige und kiesige Schichten nur begrenzt Kalk auf, trifft aber in den Randbereichen des Umlands auch auf kalkreichere Sedimente aus dem Muschelkalk und den Lössdecken des Hügellands. Die Folge ist weder weiches Moorwasser noch hartes Karstwasser, sondern ein ausgewogener Wert, der typisch für die Übergangszone um die Landeshauptstadt ist. Das Trinkwasser für Hannover stammt vor allem aus dem Wasserwerk Elze-Berkhof sowie aus weiteren Gewinnungsgebieten im Umland, die von der enercity AG betrieben werden. Gefördert wird aus tiefen Grundwasserbrunnen, deren Wasser in den gut durchlässigen Sand- und Kiesschichten der Leinetal- und Alluvialräume gespeichert ist. Je nach Teilgebiet fließen auch Ressourcen aus dem nördlichen Umland und aus dem Schutzgebiet bei Fuhrberg in die Versorgung ein. Anders als in vielen Orten Niedersachsens kommt Hannover also nicht nur aus einem einzelnen Brunnenfeld, sondern aus einem eng vernetzten Verbund mehrerer Fassungen. Das macht die Versorgung stabil und erklärt, warum der Härtewert in der Stadt relativ gleichmäßig bleibt. In einem Netz aus Grundwasser, das von Leine und ihren Nebenflüssen gespeist und durch die Eiszeit geformt wurde, liegt der Charakter des hannoverschen Wassers direkt unter der Oberfläche. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Richtung Wedemark, Burgwedel oder Isernhagen ist das Wasser häufig etwas weicher, weil dort andere Grundwasserströme und mächtigere Sandpakete vorherrschen. Nach Süden, in Richtung Hemmingen, Laatzen und weiter ins Calenberger Land, steigen die Härtewerte stellenweise an, weil der geologische Untergrund stärker von kalkhaltigen Schichten und Löss bestimmt wird. Gegenüber vielen Teilen Niedersachsens bleibt Hannover damit im Mittelfeld. Die Küstenräume liefern meist noch weicheres Wasser, während manche Gebiete im Harzvorland deutlich härter ausfallen. Hannover steht also zwischen zwei Welten: genug Mineralstoff aus dem Umland, aber nicht so viel, dass das Wasser in die harte Zone kippt. Genau diese Lage an Leine, Ihme und den Grundwasserfeldern der Region macht den Charakter des hannoverschen Trinkwassers so ortstypisch.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: enercity AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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