Wasserhärte in Berod bei Wallmerod

PLZ 56414 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

9,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Wallmerod

Website

Praktische Tipps bei 9,6 °dH

Spülmaschine

Bei 9,6 °dH in Berod bei Wallmerod: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Berod bei Wallmerod liegt mit 9,6 °dH 3,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Berod bei Wallmerod
9,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Berod bei Wallmerod liegt mit 9,6 °dH 5,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Berod bei Wallmerod
9,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wallmerod 7,6 °dH weich
Zehnhausen bei Wallmerod 9,6 °dH mittel
Steinefrenz 9,6 °dH mittel
Weroth 7,6 °dH weich
Bilkheim 10,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Berod bei Wallmerod

Die Verbandsgemeindewerke Wallmerod versorgen Berod bei Wallmerod mit Trinkwasser aus dem örtlichen Netz der Westerwälder Quell- und Brunnengebiete. Das Wasser stammt aus Gewinnungsanlagen im Einzugsbereich des Westerwaldes, vor allem aus den Quellfassungen und Tiefbrunnen rund um Wallmerod, Hundsangen und die höher gelegenen Wald- und Wiesenlagen zwischen Elbgrund, Meudt und den Randbereichen des Limburger Beckens. Von dort gelangt es über Aufbereitung und Speicher in das Leitungsnetz der Ortsgemeinde. Die Lage des Dorfes zwischen den sanfteren Rücken des südlichen Westerwaldes und den löss- und lehmgeprägten Tälern der Umgebung prägt den Geschmack und die Härte spürbar mit. 9,6 °dH sind hier kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Mischwassers aus niederschlagsreichen Quellhorizonten und Grundwasser, das auf seinem Weg durch basenarme Schichten nur mäßig Mineralstoffe aufnimmt. Der Härtewert passt zu den Böden und Gesteinen des Westerwalds. Unter dem Oberboden liegen hier vor allem basaltische, tonige und teils tertiäre Schichten, daneben Verwitterungsmaterial aus dem Tertiär und den jüngeren Deckschichten des Limburger Beckens. Solche Untergründe liefern kein sehr weiches Gebirgsquellwasser, aber auch kein hartes Kalkwasser wie in vielen Karstlandschaften. Darum liegt Berod bei Wallmerod im mittleren Bereich. Die umliegenden Bäche und Gräben, die Richtung Holzbach, Elbbach und Lahn ziehen, spiegeln genau diese Übergangslandschaft wider: nicht kalkdominiert, nicht extrem arm an Mineralien, sondern ausgewogen und regional geprägt. Gegenüber Orten mit stärker kalkhaltigen Einflüssen südlich und westlich des Westerwaldes wirkt das Wasser deshalb etwas leichter, während höher gelegene Waldorte im Kern des Westerwaldes oft noch weichere Werte erreichen. Auch der Blick über den Landkreis zeigt den Unterschied: Der Westerwaldkreis lebt vielerorts von Quellgebieten, kleinen Brunnenfeldern und Verbundsystemen, während in anderen Teilen von Rheinland-Pfalz häufiger Flusswasser, große Talsperren oder kalkreichere Grundwasserleiter das Bild bestimmen. Berod bei Wallmerod steht damit eher für die stille Westerwälder Lösung aus lokaler Förderung und regionaler Vernetzung. Der Ortskern liegt fern großer Flussniederungen, aber nah genug an den Quellräumen des Höhenzugs, damit das Trinkwasser seinen Charakter behält. Genau darin unterscheidet sich Berod von Nachbarorten wie Wallmerod, Hundsangen oder Meudt: Jede Gemeinde hängt am selben Landschaftsraum, doch die einzelnen Fassungen, die Mischung im Netz und die geologischen Übergänge sorgen vor Ort für den messbaren Wert von 9,6 °dH.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Wallmerod

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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