Wasserhärte in Birkweiler

PLZ 76831 · Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz

12,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Landau-Land

Website

Praktische Tipps bei 12,9 °dH

Spülmaschine

Bei 12,9 °dH in Birkweiler: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Birkweiler liegt mit 12,9 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Birkweiler
12,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Birkweiler liegt mit 12,9 °dH 1,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Birkweiler
12,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Siebeldingen 13,9 °dH mittel
Ranschbach 11,9 °dH mittel
Albersweiler 12,9 °dH mittel
Ilbesheim bei Landau in der Pfalz 11,9 °dH mittel
Frankweiler 10,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Birkweiler

12,9 °dH: Dahinter steckt in Birkweiler vor allem das Wasser aus dem Buntsandstein des Haardtgebirges. Am Ostrand des Pfälzerwaldes trifft das Niederungsgebiet der Südlichen Weinstraße auf verwitterte Sandstein- und Mergelschichten, dazu auf Löss und Lösslehm aus den wärmeren Tallagen. Solches Gestein gibt über lange Zeit Calcium und Magnesium an das Grundwasser ab. Darum bleibt der Härtewert im mittleren Bereich und nicht so weich wie in Bereichen mit reinem Sandstein, aber auch nicht so kalkreich wie dort, wo Muschelkalk oder stark mineralisierte Tiefengrundwässer dominieren. Die Queich und ihre Seitentälchen prägen die Landschaft, doch das Trinkwasser selbst stammt hier nicht aus einem großen Fluss, sondern aus lokal gespeicherten Grundwasserreserven, die im Gesteinsverbund unter den Weinbergen und an den Talrändern gesammelt werden. Genau diese geologische Mischung aus Sandstein, Löss und kalkhaltigen Einträgen macht den Wert vor Ort stabil und ortstypisch. Versorgt wird Birkweiler über die Werke des Zweckverbands für Wasserversorgung Impflinger Gruppe; die Einspeisung kommt aus den Verbundbrunnen und Quellen des Versorgungsnetzes im Raum Landau, Albersweiler und Annweiler, je nach Netzführung und Druckzone. Das Wasser wird aus dem regionalen Grundwasser gewonnen und über das Leitungsnetz in den Ort gebracht, nicht aus einer Talsperre. Birkweiler liegt damit klar im Einflussbereich der südpfälzischen Trinkwassergewinnung, die auf mehrere Fassungen verteilt ist und auf die Grundwasserstände der Talaue und der Randhänge reagiert. Der Ort bekommt also kein isoliertes Einzelwasser, sondern ein gemischtes Netzprodukt aus dem näheren Versorgungsraum. Gegenüber Nachbarorten zeigt sich Birkweiler mittig positioniert. Orte mit stärkerem Einfluss des Pfälzerwalds und seiner sandigen Schichten erhalten oft weicheres Wasser, während Gemeinden Richtung Oberrheinebene und mit mehr löss- und kalkgeprägten Untergründen häufig härtere Werte melden. Innerhalb der Südlichen Weinstraße liegt Birkweiler damit weder am weichen Rand des Haardtgebirges noch im besonders kalkbetonten Spektrum der Ebene. Der Charakter ist deshalb typisch für den Übergang zwischen Wald, Rebhängen und Talboden: regional verwurzelt, mineralisch ausgewogen und deutlich von der Geologie des Trifels- und Queichtalraums geprägt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Landau-Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber