Wasserhärte in Bredenbek

PLZ 24796 · Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein

14,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Schleswag Abwasser GmbH

Website

Praktische Tipps bei 14,2 °dH

Spülmaschine

Bei 14,2 °dH in Bredenbek: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Bredenbek liegt mit 14,2 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Bredenbek
14,2
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Bredenbek liegt mit 14,2 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bredenbek
14,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Krummwisch 16,6 °dH hart
Bovenau 16,6 °dH hart
Felde 14,2 °dH hart
Haßmoor 16,6 °dH hart
Westensee 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Bredenbek

Unter Bredenbek liegt ein Untergrund, der von der Eiszeit geformt wurde: Geschiebemergel, Sand und Kies aus den Vorstößen des skandinavischen Inlandeises. Diese Moränenablagerungen wurden nach dem Rückzug des Eises liegen gelassen und von Schmelzwassern mit weiteren Sanden und Kiesen überprägt. Kalk steckt nicht als Felsbank direkt unter dem Ort, sondern vor allem fein verteilt im Geschiebemergel und in kalkhaltigen Sedimenten. Genau dort sitzt der Grund für die Härte von 14,2 °dH. Regenwasser sickert durch die lockeren Schichten, nimmt Calcium und Magnesium auf und speist so das Grundwasser, das in dieser Landschaft deutlich mineralischer ausfällt als in den sandigen, weicheren Gebieten weiter nordwestlich. Die Nähe zur Eider und zu den Niederungen des Dosenbek-Systems bringt keine weiche Entlastung, sondern eher einen Wechsel aus sandigen, gut durchlässigen Flächen und tonig-mergeligen Abschnitten, die das Wasser unterwegs mit Mineralien anreichern. Das Trinkwasser für Bredenbek kommt aus dem Netz der Schleswag Abwasser und Wasser GmbH, die hier im Kreis Rendsburg-Eckernförde die Versorgung organisiert. Gefördert wird es aus regionalen Grundwasserbrunnen im westlichen Hügelland zwischen Rendsburg und dem Mittelrücken des Landes, also aus tiefen, geschützten Aquiferen unter Sand, Kies und eiszeitlichem Geschiebe. Diese Brunnen greifen nicht auf Oberflächenwasser aus Seen oder Talsperren zurück, sondern auf das Grundwasser, das sich über die landwirtschaftlich geprägten Flächen und die eiszeitlichen Ablagerungen der Umgebung gebildet hat. Gerade dieser Untergrund sorgt dafür, dass das Wasser in Bredenbek mehr Kalk und Magnesium mitbringt als in manchen Orten an der Ostseeküste oder in einzelnen Moor- und Geestlagen des Landes. Bredenbek liegt damit spürbar über dem weichen Bereich, den viele Orte in Schleswig-Holstein kennen, vor allem dort, wo sandige Geest, Moor oder küstennahe Sedimente das Wasser arm an Mineralien halten. Im Vergleich zu Nachbarorten im nördlichen Umland von Rendsburg wirkt das Wasser hier kräftiger und kalkreicher, weil der eiszeitliche Geschiebemergel unter dem Ort dichter und kalkhaltiger ist. Auch die eiszeitlichen Rücken und Senken rund um Fockbek, Büdelsdorf und die Richtung Achterwehr verlaufenden Landstriche zeigen solche Unterschiede, doch Bredenbek liegt in einem Abschnitt, in dem der Untergrund das Grundwasser besonders deutlich prägt. Darum fällt der Härtewert hier nicht zufällig aus, sondern folgt direkt der Landschaft, die unter den Feldern, Knicks und Wegen weiterarbeitet.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Schleswag Abwasser GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber