Wasserhärte in Burglauer

PLZ 97724 · Rhön-Grabfeld, Bayern

21,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung Rhön-Maintal-Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 21,1 °dH

Spülmaschine

Bei 21,1 °dH in Burglauer: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Burglauer liegt mit 21,1 °dH 3,8 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Burglauer
21,1
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Burglauer liegt mit 21,1 °dH 6,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Burglauer
21,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Niederlauer 20,4 °dH hart
Münnerstadt, St 26 °dH hart
Hohenroth 19,7 °dH hart
Salz 22 °dH hart
Strahlungen 20,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Burglauer

Unter Burglauer liegt kein junges Sand- oder Moränenland, sondern der harte Untergrund der Rhön-Grabfelder Landschaft: Muschelkalk, dazu mergelige Schichten und tonige Lagen aus dem Trias. Solche Gesteine sind reich an Calcium und Magnesium. Regenwasser sickert durch Klüfte und kleine Poren, löst dabei Mineralien aus dem Kalk und sammelt sie im Grundwasser. So entsteht der hohe Härtewert von 21,1 °dH. Die Lauer, die am Ort vorbeifließt, speist kein weiches Gebirgswasser, sondern bewegt sich durch ein Gebiet, in dem Kalk und Mergel seit langem das Wasser prägen. Auch die Böden über dem Gestein tragen dazu bei: auf den Feldern und Hängen liegen löss- und lehmhaltige Deckschichten, doch darunter bleibt der kalkige Untergrund bestimmend. Darum wirkt Burglauer deutlich härter als Orte mit Sandstein, Buntsandstein oder reinem Oberflächenwasser aus Speicheranlagen. Das Trinkwasser kommt aus der regionalen Grundwassergewinnung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung Rhön-Maintal-Gruppe. Versorgt wird Burglauer über örtlich eingebundene Brunnen und das Leitungsnetz des Verbands, nicht über eine große Fernleitung aus einer Talsperre. Die Förderung greift auf das Grundwasser im Talraum der Lauer und auf die umliegenden Wasserschutzgebiete zu, wo der kalkige Untergrund die Wasserchemie seit Jahrzehnten formt. Gerade deshalb fällt der Härtegrad hier höher aus als in vielen Orten Oberbayerns, die stärker von Voralpenflüssen, Quellfassungen oder Mischsystemen mit weicherem Wasser leben. Auch gegenüber Nachbarorten im Landkreis Rhön-Grabfeld zeigt Burglauer ein anderes Profil: mehr Kalk aus dem Muschelkalkzug, weniger Einfluss von sandigen oder silikatischen Gesteinen, die Wasser mineralärmer halten. Das Ergebnis ist ein lokal geprägtes Wasserbild, das direkt aus Landschaft und Untergrund kommt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung Rhön-Maintal-Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber