Wasserhärte in Busenberg

PLZ 76891 · Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz

9,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Wasgau

Website

Praktische Tipps bei 9,2 °dH

Spülmaschine

Bei 9,2 °dH in Busenberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Busenberg liegt mit 9,2 °dH 4,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Busenberg
9,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Busenberg liegt mit 9,2 °dH 5,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Busenberg
9,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schindhard 5,2 °dH weich
Bruchweiler-Bärenbach 5,2 °dH weich
Erfweiler 5,5 °dH weich
Erlenbach bei Dahn 5,2 °dH weich
Oberschlettenbach 4,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Busenberg

Busenberg liegt am Fuß des Wasgaus, dort, wo Buntsandstein die Landschaft prägt. Unter dem Ort stehen vor allem rote und gelbliche Sandsteine, dazu Tonlagen und verwitterte Böden aus dem Pfälzerwald. Diese Gesteine speichern Regenwasser nur mäßig und geben es langsam wieder ab. Kalkreiche Schichten fehlen fast völlig. Deshalb bleibt das Wasser hier nicht extrem weich, sondern nimmt auf seinem Weg durch die Sandsteinräume und die lockeren Talfüllungen etwas Mineralstoff mit. Der Wert von 9,2 °dH passt zu dieser Geologie: weder hart wie in kalkreichen Regionen noch auffallend weich wie in reinen Sandgebieten. Die Bäche der Umgebung, vor allem die kleinen Zuflüsse im Talraum des Saarbacher Tals und des Übergangs zum Dahner Felsenland, liefern das Wasser nicht direkt, sie zeigen aber, wie stark Niederschläge und Waldgebiete die Grundwasserbildung steuern. Auch die Moräne fehlt hier völlig; Eiszeit-Schutt hat Busenberg nicht geprägt, sondern der Sandstein des Trias-Meeres und seine spätere Verwitterung. Das Trinkwasser kommt aus der regionalen Versorgung des Zweckverbands Wasserversorgung Wasgau. Busenberg wird aus Quellen und Brunnen im südlichen Pfälzerwald und im Wasgau gespeist, die das natürliche Grundwasser aus den Sandstein- und Schichtzonen fassen. Dieses Wasser wird über das Verbundnetz in die Ortsteile und Hochbehälter geleitet und dort aufbereitet und verteilt. Die Lage zwischen den Höhen von Schönau, Dahn und Erlenbach sorgt dafür, dass nicht ein einzelner großer Fluss die Versorgung bestimmt, sondern ein Netz aus Quellfassungen, Pumpwerken und Speichern. Gerade das macht den Ort eigen: Das Wasser stammt nicht aus einem weiten Flachland mit mächtigen Kalkleitern, sondern aus einem Waldgebiet mit kurzen Wegen vom Niederschlag bis zur Fassung. Gegenüber vielen Orten in Rheinland-Pfalz liegt Busenberg damit im mittleren Bereich. Im Rheintal, in Teilen der Eifel oder in kalkreicheren Zonen können die Werte deutlich höher ausfallen, weil dort Kalk und Mergel mehr Härtebildner abgeben. Im Wasgau und im südlichen Pfälzerwald bleiben die Werte meist ausgewogener, weil Sandstein und saure Waldböden dominieren. Busenberg steht damit zwischen den sehr weichen Wässern aus reinen Mittelgebirgslagen und den härteren Versorgungen aus Muschelkalk- oder Lössgebieten. Der Ort teilt diese Eigenart mit den Nachbarn im Dahner Felsenland, hebt sich aber durch die direkte Lage am Sandsteinzug des Busenberger Beckens und die Nähe zu den Quellgebieten des Wasgaus deutlich von vielen anderen Gemeinden des Landes ab.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Wasgau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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