Wasserhärte in Daubach

PLZ 56412 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

7,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Montabaur

Website

Praktische Tipps bei 7,6 °dH

Spülmaschine

Bei 7,6 °dH in Daubach reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Daubach liegt mit 7,6 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Daubach
7,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Daubach liegt mit 7,6 °dH 7,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Daubach
7,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stahlhofen 7,6 °dH weich
Untershausen 5,4 °dH weich
Oberelbert 5,8 °dH weich
Holler 7,6 °dH weich
Horbach 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Daubach

Unter Daubach liegt der Westerwald mit seinem typischen Mischboden aus Basalt, Schiefer, Tonschiefer und verwittertem Lösslehm. Diese Schichten stammen aus altem Vulkangestein und aus Ablagerungen, die Wind und Wasser nach den Eiszeiten verteilt haben. Kalk tritt hier kaum als prägende Schicht auf, und genau das hält den Härtewert niedrig. Das Wasser nimmt unterwegs nur wenig Calcium und Magnesium auf. Die Bäche im Umfeld, die in die Täler des Gelbachtals und in das Einzugsgebiet der Lahn führen, laufen meist durch silikatische Gesteine statt durch harte Kalkzüge. Darum liegt Daubach mit 7,6 °dH im weichen Bereich, während Orte auf kalkreicheren Höhen oder weiter östlich im Lahntal oft deutlich höhere Werte haben. Im Westerwaldkreis sorgt dieser Untergrund vielerorts für frisches, eher leichtes Wasser, doch Daubach steht mit seinem Wert am milderen Ende der lokalen Spannweite. Das Trinkwasser für Daubach kommt aus dem Netz der Verbandsgemeindewerke Montabaur, die in diesem Teil des Westerwalds mehrere Quellen und Brunnen aus den wasserführenden Schichten des Basalt- und Schiefergebiets nutzen. Ergänzend speisen Fernwasser und aufbereitetes Mischwasser aus dem regionalen Verbund die Versorgung, damit Druck und Qualität im gesamten Hochland stabil bleiben. Für Daubach ist damit kein großer Talsperrenmix aus Mittelgebirgsrand und Kalkgebiet prägend, sondern das Wasser aus den lokalen Gewinnungsanlagen des Westerwalds. Die kurze Reise durch die Gesteine erklärt auch den Charakter: wenig Kalk, wenig Härte, klarer Mittelgebirgsursprung. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich vor allem dort, wo die Böden wechseln. In den tieferen Lagen Richtung Lahn und in Orten mit stärker kalk- oder mergelgeprägtem Untergrund steigt die Härte oft an, weil das Wasser länger mit mineralreichen Schichten in Kontakt bleibt. Daubach liegt dagegen auf einem eher kargen, vulkanisch geprägten Rücken des Westerwalds, fern von großen Kalkbändern. Gegenüber dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt steht der Ort damit eher auf der weichen Seite, während viele Regionen des Landes mittlere bis härtere Werte melden. Daubach bleibt also ein typischer Westerwälder Fall: wenig Kalk im Boden, wenig Härte im Hahnwasser, und eine Versorgung, die klar aus der eigenen Mittelgebirgslandschaft stammt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Montabaur

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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