Wasserhärte in Dinklage

PLZ 49413 · Vechta, Niedersachsen

11,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Website

Praktische Tipps bei 11,3 °dH

Spülmaschine

Bei 11,3 °dH in Dinklage: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Dinklage liegt mit 11,3 °dH 1,7 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Dinklage
11,3
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Dinklage liegt mit 11,3 °dH 3,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dinklage
11,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lohne (Oldenburg) 11 °dH mittel
Holdorf 11,2 °dH mittel
Steinfeld (Oldenburg) 12 °dH mittel
Bakum 10,6 °dH mittel
Badbergen 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Dinklage

Dinklage liegt mit 11,3 °dH merklich über dem niedersächsischen Durchschnitt vieler Küsten- und Geestorte, aber deutlich unter den härteren Werten, die in Kalkgebieten weiter südlich vorkommen. Der Unterschied entsteht vor allem im Untergrund des westlichen Oldenburger Münsterlands: Hier prägen sandige, eiszeitliche Ablagerungen, Geschiebelehme und nur wenig kalkreiche Schichten das Trinkwasser. Anteile aus tieferen Grundwasserleitern nehmen unterwegs Mineralstoffe auf, vor allem Calcium und Magnesium, doch ausgedehnte Kalk- oder Kreidegesteine wie in anderen Regionen Niedersachsens fehlen fast völlig. Auch die flache Landschaft zwischen Hase und den Niederungsräumen der Umgebung sorgt dafür, dass das Wasser lange im Boden bleibt und dabei moderat, aber nicht extrem, aufhärtet. Darum liegt Dinklage klar im mittleren Bereich, während Nachbarorte im selben Landkreis meist ein ähnliches Profil zeigen und die Unterschiede eher klein ausfallen als im Vergleich zu Regionen mit stark kalkhaltigem Untergrund. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz des OOWV, des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands. Versorgt wird Dinklage aus regionalen Grundwasserfassungen im Landkreis Vechta und dem weiteren Verbandsgebiet, also nicht aus einer Talsperre und auch nicht aus Flusswasser. Entscheidend sind tiefe Brunnen in geschützten Wassergewinnungsgebieten, aus denen der Verband Rohwasser fördert, aufbereitet und in die Ortsnetze einspeist. Gerade diese Grundwasserbasis erklärt den soliden, gleichmäßigen Charakter des Wassers vor Ort: kein Oberflächenwasser mit stark schwankenden Werten, sondern ein Produkt aus den sandigen Deckschichten des Raums und den darunterliegenden wasserführenden Gesteinen. Gegenüber vielen Orten in Niedersachsen, die entweder sehr weiches Moor- und Geestwasser oder spürbar härteres Wasser aus kalkreicheren Zonen haben, liegt Dinklage genau dazwischen. Das macht den Ort wasserchemisch etwas eigenständig, auch wenn die Nachbarschaft im Vechtaer Land ähnliche Grundzüge zeigt. Auch im direkten Vergleich mit den umliegenden Orten fällt Dinklage eher als ausgewogener Mittelwert auf als als Ausreißer. Richtung Vechta, Bakum oder Lohne bleibt die Wasserhärte meist im selben Grundmuster, weil der gesamte Raum von nordwestdeutschen Sanden, eiszeitlichen Ablagerungen und tief liegendem Grundwasser geprägt ist. Erst weiter weg ändern sich die Verhältnisse deutlich, etwa dort, wo kalkreichere Schichten oder andere Einzugsgebiete das Wasser stärker mineralisieren. Dinklage steht damit typisch für das Oldenburger Münsterland: kein sehr weiches Geestwasser und kein hartes Kalkwasser, sondern ein regionaler Mittelton, der aus dem Zusammenspiel von Untergrund, Grundwasserneubildung und der Versorgung über den OOWV entsteht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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