Wasserhärte in Eddelak

PLZ 25715 · Dithmarschen, Schleswig-Holstein

10,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH

Website

Praktische Tipps bei 10,5 °dH

Spülmaschine

Bei 10,5 °dH in Eddelak: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Eddelak liegt mit 10,5 °dH 3,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Eddelak
10,5
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Eddelak liegt mit 10,5 °dH 4,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Eddelak
10,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dingen 11 °dH mittel
Averlak 10,5 °dH mittel
Ramhusen 10,5 °dH mittel
Kuden 10,5 °dH mittel
Brunsbüttel 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Eddelak

Unter Eddelak liegt kein Kalkgebirge, sondern ein junger Marschraum aus Sanden, Schluffen und tonigen Lagen, die seit der Eiszeit im Süden Dithmarschens abgelagert wurden. Das Gebiet zwischen Elbe und Geest wurde von Schmelzwässern, Sturmfluten und feinen Meeresablagerungen aufgebaut. Unter dem Oberboden finden sich deshalb vor allem sandige Schichten mit einzelnen bindigen Lagen, dazu im weiteren Untergrund eiszeitliche Geschiebe und Moränenreste aus dem nordischen Inlandeis. Kalkreiches Gestein tritt hier kaum offen zutage. Niederschläge versickern durch die durchlässigen Sande nur teilweise und treffen rasch auf Grundwasserleiter, die noch von älteren salz- und tonhaltigen Sedimenten beeinflusst werden. Genau daraus ergibt sich die Wasserhärte von 10,5 °dH: nicht extrem weich wie in reinen Sandgebieten an der Nordseeküste, aber auch nicht hart wie in kalkreichen Mittelgebirgsräumen. Die umgebenden Marsch- und Geestböden, die Nähe zur Elbe und die flache Landschaft mit ihren entwässerten Gräben prägen das Rohwasser stärker als jeder einzelne Flusslauf. Das Trinkwasser stammt aus dem regionalen Netz der MIDEWA Wasserversorgung, die im südwestlichen Dithmarschen mehrere Gewinnungsanlagen und Brunnenfelder betreibt und das Wasser über Aufbereitung und Verbundleitungen verteilt. Eddelak wird aus tiefen Grundwasserbrunnen versorgt, nicht aus einer Talsperre und nicht aus einer Quelle. Entscheidend ist das Grundwasser aus den sandigen bis feinkiesigen Schichten des Quartärs, das nach der Förderung belüftet und aufbereitet wird, bevor es ins Ortsnetz gelangt. Weil in diesem Teil Schleswig-Holsteins große Flüsse keine Trinkwasserquelle sind und Seen mit Trinkwasserfunktion fehlen, bleibt das Grundwasser der sichere Standard. Eddelak liegt damit in einem Versorgungsraum, der eng mit den Brunnenstandorten zwischen Geestkante und Marsch verbunden ist. Gegenüber Orten wie Brunsbüttel, Meldorf oder Marne fällt Eddelak mit seinem mittleren Härtebereich auf. An der Nordseeküste und auf den Inseln ist Wasser oft deutlich weicher, weil dort sandige, kalkarme Schichten dominieren und Salzwassereinfluss streng überwacht werden muss. Weiter östlich in Schleswig-Holstein steigen die Härtewerte vielerorts an, weil dort mehr kalkhaltige Sedimente aus der Kreidezeit oder dem Geschiebemergel der Eiszeit im Untergrund liegen. Eddelak sitzt dazwischen: geprägt von Marsch, Geestnähe und eiszeitlichen Ablagerungen, aber ohne ausgeprägte Kalkadern. Der Ort bezieht sein Trinkwasser aus einem regionalen Grundwassersystem, das die Landschaftsgrenze zwischen Elbmarsch und Geest sehr deutlich spürbar macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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