Wasserhärte in Freirachdorf

PLZ 56244 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

7,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Selters

Website

Praktische Tipps bei 7,6 °dH

Spülmaschine

Bei 7,6 °dH in Freirachdorf reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Freirachdorf liegt mit 7,6 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Freirachdorf
7,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Freirachdorf liegt mit 7,6 °dH 7,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Freirachdorf
7,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Herschbach 7,6 °dH weich
Maroth 7,6 °dH weich
Marienrachdorf 7,6 °dH weich
Roßbach 7,6 °dH weich
Mündersbach 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Freirachdorf

Unter Freirachdorf liegt kein Kalkstock, sondern das zerschnittene Grundgebirge des Westerwaldes. Grauwacken, Schiefer und Basalt prägen den Untergrund, darüber liegen verwitterte, eher sandige und lehmige Böden. Diese Gesteine geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Darum bleibt das Trinkwasser mit 7,6 °dH weich. Niederschläge versickern in den Klüften des Vulkangesteins, werden im Untergrund gespeichert und steigen in Quellen und Brunnen wieder auf. Täler und Bachläufe im Umfeld halten die Mineralienarmut zusätzlich niedrig, weil hier kein mächtiges Kalk- oder Mergelband nachliefert. Freirachdorf sitzt damit in einem Teil des Westerwaldkreises, der wasserchemisch deutlich kühler und härterärmer bleibt als viele Gegenden mit Löss, Muschelkalk oder mergeligen Sedimenten. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz der Verbandsgemeindewerke Selters, die im nördlichen Westerwald vor allem ortsnahe Quellen und Brunnen nutzen und sie mit aufbereitetem Wasser aus dem regionalen Verbund ergänzen. Die Nähe zu den wasserreichen Höhen des Westerwaldes ist dabei entscheidend. Dort sammelt sich Regen in den zerklüfteten Basalt- und Schieferlagen, wird in Fassungen gefasst und über Leitungen in die Orte verteilt. Freirachdorf hängt damit an einer Versorgung, die stark von den natürlichen Speicher- und Filtereigenschaften des Gebirges lebt. Keine Talsperre dominiert hier das Bild, sondern ein Netz aus Quellgebieten, örtlichen Gewinnungsanlagen und dem Verbund der Werke, die den Bedarf im Westerwaldkreis ausgleichen. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten zeigt sich im Geschmack und in der Mineralik. Orte auf kalkreicheren Ablagerungen oder in Bereichen mit mehr Sedimentgestein kommen oft auf deutlich höhere Härtegrade. Freirachdorf bleibt dagegen im weichen Bereich und liegt damit unter vielen Werten, wie sie im übrigen Rheinland-Pfalz in kalknahen Lagen, im Rheintal oder in Teilen der Eifel vorkommen. Der Ort profitiert von seiner Lage auf den alten vulkanischen Rücken des Westerwaldes. Dort ist das Wasser meist klar, frisch und mineralarm. Genau diese geologische Linie trennt Freirachdorf von Gemeinden, deren Untergrund mehr Kalk, Mergel oder lösshaltige Deckschichten enthält und das Wasser spürbar härter macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Selters

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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