Wasserhärte in Friedeburg

PLZ 26446 · Wittmund, Niedersachsen

6,9 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Friesland

Website

Praktische Tipps bei 6,9 °dH

Spülmaschine

Bei 6,9 °dH in Friedeburg reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Friedeburg liegt mit 6,9 °dH 6,1 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Friedeburg
6,9
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Friedeburg liegt mit 6,9 °dH 7,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Friedeburg
6,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wiesmoor 7,3 °dH weich
Zetel 6 °dH weich
Schortens 6,9 °dH weich
Sande 6,9 °dH weich
Wittmund 6,8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Friedeburg

Der Zweckverband Wasserversorgung Friesland bezieht das Trinkwasser für Friedeburg aus den Brunnenfeldern im Harlingerland und im nördlichen Landkreis Wittmund, vor allem aus den Wassergewinnungsgebieten bei Sande und Wiefels. Dort fördern tiefe Brunnen Grundwasser aus sandigen, kiesigen Schichten der Geest und aus eiszeitlich geprägten Ablagerungen, die wenig Kalk enthalten. Genau deshalb liegt Friedeburg bei 6,9 °dH im weichen Bereich: Die Region ist von nährstoffarmen Sanden, Moorresten und Flachlandböden geprägt, nicht von kalkreichen Gesteinen wie in vielen Mittelgebirgsräumen. Auch die Nähe zu den Marsch- und Moorgebieten rund um die Harle und die offene Nordwestlage mit viel versickerndem Regenwasser sorgt dafür, dass das Grundwasser mineralarm bleibt. Kalkhaltige Zuflüsse fehlen hier fast völlig, und das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die lockeren Sedimente nur wenig Härtebildner auf. Friedeburg steht damit zwischen den Wasserwelten der Küste und des Binnenlands. Während in Teilen Niedersachsens, etwa in den Kalk- und Lössgebieten weiter südlich, deutlich härteres Wasser aus dem Hahn kommt, bleibt es hier im nordwestlichen Flachland spürbar weicher. Auch gegenüber Orten mit direkter Küstennähe und stärker salzbeeinflussten Böden zeigt sich Friedeburg anders: Die Trinkwassergewinnung stützt sich nicht auf Oberflächenwasser aus Talsperren, sondern auf geschützte Grundwasservorkommen aus den lokalen Brunnenanlagen. Das macht den Standort eigenständig. Die Landschaft zwischen Friedeburg, Horsten, Marx und den angrenzenden Gemeinden wirkt auf die Wasserqualität direkt ein, weil Sand, Moor und Heide den Untergrund bestimmen. Der Versorger sammelt dort Wasser, wo der Boden es lange filtert und kaum Mineralien anreichert. So kommt in Friedeburg ein weiches Trinkwasser an, das typisch für die Nordwestgeest ist, aber innerhalb des Landkreises Wittmund zu den besonders milden Werten zählt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Friesland

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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