Wasserhärte in Gau-Heppenheim

PLZ 55234 · Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz

25,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

EWR Netz GmbH

Website

Praktische Tipps bei 25,1 °dH

Spülmaschine

Bei 25,1 °dH in Gau-Heppenheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Gau-Heppenheim liegt mit 25,1 °dH 11,8 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Gau-Heppenheim
25,1
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Gau-Heppenheim liegt mit 25,1 °dH 10,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Gau-Heppenheim
25,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Framersheim 17 °dH hart
Hochborn 25,1 °dH hart
Alzey 17,4 °dH hart
Eppelsheim 20,3 °dH hart
Monzernheim 25,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Gau-Heppenheim

Die Wasserversorgung in Gau-Heppenheim kommt nach heutigem Stand aus dem Netz der EWR Netz GmbH, die das Trinkwasser im Raum Alzey-Worms über die Regionalversorgung der Rheinhessen-Wasserversorgung bündelt. Das Wasser stammt nicht aus einem einzelnen Dorfgarten-Brunnen, sondern aus gefassten Tiefbrunnen und Verbundleitungen im Rheinhessischen Hügelland, vor allem aus den Gewinnungsgebieten bei Alzey und Worms sowie aus den angeschlossenen Brunnenfeldern des Verbandssystems im Wonnegau und am Oberrheingraben. Der Ort liegt auf den Kalk- und Mergelböden des Mainzer Beckens. Unter der dünnen Lössdecke sitzen kalkreiche Schichten, die das Wasser auf seinem Weg durch den Untergrund stark mit Calcium und Magnesium anreichern. Darum liegt der Härtewert hier bei 25,1 °dH. Der Rhein prägt den Großraum nur indirekt, doch seine alten Kies- und Sandablagerungen, die in der Region in tieferen Grundwasserleitern wiederkehren, liefern zusammen mit dem Muschelkalk und den mergeligen Sedimenten den mineralischen Charakter des Wassers. Die Hänge zwischen den Weinorten speichern wenig weiches Quellwasser; stattdessen dominiert Grundwasser, das auf kurzem Weg durch kalkhaltige Schichten läuft und hart in die Haushalte gelangt. Gau-Heppenheim steht damit spürbar anders da als Orte näher an den Quellgebieten des Pfälzerwalds oder des Hunsrücks, wo weicheres Wasser aus Buntsandstein und Schiefer häufiger vorkommt. Auch gegenüber manchen Nachbarorten in Rheinhessen fällt der Unterschied auf. Das Wasser aus dem Verbandssystem bleibt zwar zuverlässig und regional, doch die geologische Lage zwischen Alzeyer Hügelland, Selztal und den Randlagen des Oberrheingrabens sorgt für einen deutlich höheren Kalkgehalt als in vielen Teilen von Rheinland-Pfalz. In Alzey, Framersheim oder Bermersheim zeigt sich derselbe rheinhessische Untergrund mit ähnlicher Tendenz, während in höheren, silikatreicheren Mittelgebirgsräumen oft weichere Werte gemessen werden. Gau-Heppenheim bekommt damit kein Wasser aus einem fernen Talsperrensystem, sondern aus einem nahen Verbund regionaler Brunnen, dessen Härte die Landschaft selbst vorgibt: Weinberge, Löss, Kalk und Mergel, dazu die tiefen Grundwasserleiter des Rheingrabenrandes. Diese Mischung macht den Ort wasserchemisch klar rheinhessisch und unterscheidet ihn von den weicheren Quellen des Landesinneren.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: EWR Netz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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