Wasserhärte in Glees

PLZ 56653 · Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

14,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Wasserversorgung Brohltal GmbH

Website

Praktische Tipps bei 14,8 °dH

Spülmaschine

Bei 14,8 °dH in Glees: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Glees liegt mit 14,8 °dH 1,5 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Glees
14,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Glees liegt mit 14,8 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Glees
14,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Burgbrohl 14,5 °dH mittel
Niederzissen 13,9 °dH mittel
Wassenach 15 °dH hart
Wehr 12,9 °dH mittel
Oberzissen 14,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Glees

Der Landkreis Ahrweiler liegt auf einem geologisch sehr bewegten Stück Rheinland-Pfalz. Zwischen Eifel, Laacher-See-Vulkanfeld und den Tälern von Brohl, Nette und Ahr treffen junge Vulkangesteine auf ältere Schiefer-, Sandstein- und Lössschichten. Genau diese Mischung prägt das Trinkwasser in Glees. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch Basalt, Tuff und andere vulkanische Locker- und Festgesteine viel Calcium und Magnesium auf. Darum liegt die Härte hier bei 14,8 °dH und damit im harten Bereich. Die Umgebung von Glees ist zudem von wasserführenden Schichten am Rand des Laacher-See-Gebiets beeinflusst; Niederschläge versickern in den porösen Vulkanablagerungen und werden in tieferen Schichten wieder gefasst. Die Nähe zu den Quell- und Brunnengebieten des Brohltals und des Vulkanparks sorgt dafür, dass das Wasser mineralischer ausfällt als in vielen Orten der nördlichen Eifel oder auf den weicheren Sandsteinflächen weiter westlich. Konkreter Lieferant ist die Wasserversorgung Brohltal GmbH, die Glees über ihr Netz aus Quellen und Brunnen im Brohltal und aus den Anlagen des regionalen Verbunds versorgt. Die Gewinnung stützt sich auf Quellfassungen im Einzugsgebiet des Vulkanparks sowie auf Brunnen, die in den wasserreichen Schichten rund um Burgbrohl, Niederzissen und das Brohltal liegen. Von dort gelangt das Wasser über Aufbereitung und Druckzonen nach Glees. Der Ort bezieht damit kein beliebiges Fernwasser, sondern regional gefasstes Grundwasser aus einem Gebiet, das direkt von der vulkanischen Geschichte des Laacher Sees und der Eifel geformt wurde. Gerade diese Herkunft erklärt den festen mineralischen Charakter des Wassers vor Ort. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt Glees ein deutlich härteres Profil. Orte mit stärker von Schiefer, Grauwacke oder sandigeren Böden geprägten Einzugsgebieten haben oft weichere Werte, während der Vulkanraum zwischen Laacher See, Brohltal und den Basaltkämmen das Wasser spürbar anreichert. Auch gegenüber vielen Teilen von Rheinland-Pfalz liegt Glees eher auf der harten Seite. In den weiten Talauen und in Regionen mit stärkerem Grundwasserzutritt aus löss- oder sandsteinreichen Schichten sind niedrigere Härten häufiger. Glees steht damit für das mineralische Wasser der Osteifel: nah an den Vulkanen, geprägt von jungen Gesteinen und regionaler Gewinnung, klar unterscheidbar von den weicheren Nachbarlagen außerhalb des Brohltals.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgung Brohltal GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber