Wasserhärte in Greußenheim

PLZ 97259 · Würzburg, Bayern

31,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Fernwasserversorgung Franken

Website

Praktische Tipps bei 31,2 °dH

Spülmaschine

Bei 31,2 °dH in Greußenheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Greußenheim liegt mit 31,2 °dH 13,9 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Greußenheim
31,2
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Greußenheim liegt mit 31,2 °dH 16,5 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Greußenheim
31,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Uettingen 31,2 °dH hart
Hettstadt 17,8 °dH hart
Remlingen 29,2 °dH hart
Waldbüttelbrunn 32,3 °dH hart
Leinach 29,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Greußenheim

Zwischen den Muschelkalkhängen des Maindreiecks und den sanften Rücken des Gramschatzer Waldes liegt Greußenheim in einer Landschaft, die Wasser nicht sammelt, sondern durchlässt. Regen versickert rasch in den kalkreichen Böden, trifft auf verkarstete Schichten und nimmt auf dem Weg durch Kalk und Dolomit viel Calcium und Magnesium auf. Genau daraus entsteht die hohe Härte von 31,2 °dH. Die Nähe zum Maintal und zu den trockenen Tälern der Wern sorgt nicht für weiches Quellwasser, sondern für Grundwasser mit deutlicher Mineralfracht aus dem fränkischen Untergrund. Das Wasser ist hier also ein Kind des Muschelkalks: hart, kalkreich und geprägt von den Gesteinen, die den Untergrund zwischen Würzburg und dem Spessart formen. Greußenheim bezieht sein Trinkwasser aus dem Verbund der Fernwasserversorgung Franken, die in diesem Teil des Landkreises Würzburg zahlreiche Orte über zentrale Gewinnungsanlagen und Brunnen versorgt. Das Wasser stammt nicht aus einem nahen Stausee, sondern aus tief gefassten Grundwasserbrunnen und geförderten Ressourcen des fränkischen Wasserverbunds, die über Aufbereitung und Leitungsnetz in die Gemeinde gelangen. Zuständig vor Ort ist die Gemeinde Greußenheim im Anschluss an diesen regionalen Versorger. Damit unterscheidet sich der Ort deutlich von vielen kleineren Ortschaften im Umfeld, die teils andere Brunnengebiete oder Mischungen aus lokalen Quellen nutzen. Greußenheim bekommt kein weiches Mittelgebirgswasser, wie es weiter im Spessart oder in waldrandnahen Quellgebieten vorkommt, sondern ein ausgeprägt hartes Wasser aus dem kalkreichen Untergrund des Mainfränkischen Beckens. Auch im Vergleich zu Bayern fällt Greußenheim auf. Viele Regionen im Alpenvorland oder in den Mittelgebirgen mit kristallinen Gesteinen liefern deutlich weichere Wässer. Hier am Rand des Würzburger Beckens herrschen dagegen Muschelkalk, Lössauflagen und trockene Talräume vor, die das Wasser mineralisch aufladen. Darin liegt der lokale Charakter des Trinkwassers: nicht flach und weich, sondern kräftig, kalkbetont und geologisch klar lesbar. Wer den Ort zwischen den Hügeln westlich von Würzburg betrachtet, erkennt im Wasser den gleichen Untergrund wie in den Weinbergen, an den Talrändern und unter den Feldern. Greußenheim trinkt den Kalk seiner Landschaft.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Fernwasserversorgung Franken

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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