Wasserhärte in Grönwohld

PLZ 22956 · Stormarn, Schleswig-Holstein

13,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

HAMBURG WASSER

Website

Praktische Tipps bei 13,1 °dH

Spülmaschine

Bei 13,1 °dH in Grönwohld: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Grönwohld liegt mit 13,1 °dH 0,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Grönwohld
13,1
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Grönwohld liegt mit 13,1 °dH 1,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Grönwohld
13,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lütjensee 11,8 °dH mittel
Trittau 14 °dH mittel
Schönberg 13,4 °dH mittel
Linau 11,5 °dH mittel
Großensee 13,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Grönwohld

Unter Grönwohld liegt kein Kalkgebirge, sondern ein eiszeitlicher Untergrund aus Sand, Kies, Geschiebemergel und Moränenmaterial. Dieses Material brachte das skandinavische Inlandeis in der letzten Eiszeit nach Stormarn. Beim Rückzug blieb eine hügelige Grundmoränenlandschaft zurück, durchsetzt von sandigen Lagen und tonigen Mergelpartien. Solche Schichten prägen die Grundwasserneubildung: Regen versickert zügig in den Sanden, wird aber in dichteren Lagen gebremst und dabei mit Mineralien angereichert. Genau daraus ergibt sich der mittlere Härtewert von 13,1 °dH. Er liegt höher als in vielen reinen Sandgebieten an der Küste, aber niedriger als in Gegenden mit stärker kalk- oder mergelgeprägtem Untergrund. Auch die Nähe zu den Niederungen der Bille und der Bille-Nebenräume im Kreis Stormarn beeinflusst den Wasserweg, weil sie die Grundwasserströmung lenken und die chemische Zusammensetzung des Tiefengrundwassers mitbestimmen. Das Trinkwasser kommt nicht aus einem See oder einer Talsperre, sondern aus örtlichen Grundwasserbrunnen des zuständigen Versorgers Hamburg Wasser. Für Grönwohld wird Wasser aus dem regionalen Leitungsnetz von Hamburg Wasser eingespeist, das in Stormarn über das Verbundsystem bis in die kleineren Gemeinden reicht. Die Gewinnung erfolgt aus tiefen Brunnen in den Wassereinzugsgebieten des Hamburger Umlands, vor allem aus geschützten Grundwasserleitern in den sandigen und kiesigen Ablagerungen der Eiszeit. Dort wird das Wasser gefasst, aufbereitet und in das Netz eingespeist, bevor es Grönwohld erreicht. Die geologische Filterschicht sorgt dafür, dass das Wasser sauber gefördert werden kann, aber die gelösten Calcium- und Magnesiumanteile aus den mineralischen Schichten bleiben erhalten. Im Vergleich zu den Nachbarorten im ländlichen Stormarn steht Grönwohld damit zwischen zwei Welten. Nördlich und östlich werden in manchen Gemeinden noch weichere Werte erreicht, wo die Sande dominieren und Kalk kaum eine Rolle spielt. Richtung Hamburg und in Teilen des Kreises steigen die Härtegrade dagegen oft an, weil die Grundwasserleiter mineralreicher sind und das Verbundnetz großräumig mischt. Schleswig-Holstein insgesamt zeigt ein starkes Nebeneinander: sehr weiches Wasser an der Küste und auf sandigen Geestflächen, härteres Wasser in den östlichen, eiszeitlich stärker gestauchten Landschaften. Grönwohld liegt mit 13,1 °dH genau in diesem Übergang. Der Ort bekommt damit Wasser aus einer Region, die vom Eis geformt wurde und bis heute die Zusammensetzung des Trinkwassers sichtbar prägt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: HAMBURG WASSER

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber