Wasserhärte in Lütjensee

PLZ 22952 · Stormarn, Schleswig-Holstein

11,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

HAMBURG WASSER

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Praktische Tipps bei 11,8 °dH

Spülmaschine

Bei 11,8 °dH in Lütjensee: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Lütjensee liegt mit 11,8 °dH 2,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Lütjensee
11,8
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Lütjensee liegt mit 11,8 °dH 2,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lütjensee
11,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Grönwohld 13,1 °dH mittel
Hoisdorf 11,8 °dH mittel
Großensee 13,1 °dH mittel
Großhansdorf 12,1 °dH mittel
Trittau 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lütjensee

Der Kreis Stormarn liegt auf einem geologisch jungen Boden aus der Eiszeit. Moränen, Sanderflächen und vermoorte Niederungen wechseln sich hier auf engem Raum ab. Südöstlich von Hamburg prägen lehmige Geschiebböden, glaziale Ablagerungen und kleine Niederungszüge das Grundwasser. Genau dort liegt Lütjensee am Rand der leicht höheren Geest, nahe der Seen und Bäche zwischen Trittau, Großensee und Grönwohld. Das Wasser sickert durch sandige Schichten, nimmt aber auf dem Weg durch bindigere eiszeitliche Lagen auch Calcium und Magnesium auf. So entsteht der mittlere Härtewert von 11,8 °dH. Er steht für ein Gebiet, in dem das Grundwasser nicht aus reinem Sand kommt, sondern aus einem Untergrund, der von Geschiebemergel, Sand und kleineren tonigen Einschaltungen geprägt ist. Die Nähe zu den glazial geformten Niederungen im Stormarner Hügelland sorgt dafür, dass das Wasser mineralischer ausfällt als in den reinen Sandgebieten der holsteinischen Geest, aber deutlich milder bleibt als in kalkreicheren Regionen Norddeutschlands. Das Trinkwasser in Lütjensee stammt aus dem Netz der Hamburger Wasserwerke. Versorgt wird der Ort über das Hamburger Versorgungsgebiet mit Grundwasser aus den Wassergewinnungsanlagen in den östlichen und südöstlichen Randbereichen der Metropolregion, vor allem aus Brunnenfeldern in den gut geschützten Grundwasserleitern. Das Wasser wird aus tieferen Schichten gefördert, aufbereitet und über das Leitungsnetz in die Gemeinde eingespeist. Oberflächenwasser aus Seen oder Flüssen spielt dabei keine direkte Rolle. Der Lütjenseer Wasserwert spiegelt deshalb nicht einen einzelnen See wider, sondern die Zusammensetzung des Grundwassers im Stormarner Untergrund und die Mischung aus den verschiedenen Fördergebieten des Versorgers. Wer hier am Hahn aufdreht, bekommt also Wasser aus einem großräumig organisierten System, das eng mit den Grundwasserreserven östlich von Hamburg verbunden ist. Von Trittau bis Großensee und weiter nach Ahrensburg ist das Bild ähnlich, aber nicht identisch. Lütjensee liegt in einem Bereich, in dem die eiszeitlichen Ablagerungen etwas mehr Mineralien freigeben als in manchen Nachbarorten auf trockeneren Sandstandorten. Gegenüber dem restlichen Schleswig-Holstein, wo große Teile der Westküste und der Marschgebiete weicheres Wasser liefern, steht Lütjensee mit seinem mittleren Härtebereich zwischen den Extremen. Es ist weder das sehr weiche Wasser der reinen Sand- und Küstenräume noch das deutlich härtere Wasser aus kalkreicheren Landstrichen weiter südlich. Der Ort profitiert von der Stormarner Lage zwischen Hamburg und der Seenlandschaft des östlichen Umlands. Genau diese Mischung aus Geest, Moränenzug und geschützten Grundwasserleitern prägt den Charakter des Trinkwassers vor Ort.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: HAMBURG WASSER

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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