Wasserhärte in Großbartloff

PLZ 37359 · Eichsfeld, Thüringen

24,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Obereichsfeldischer Wasserleitungsverband

Website

Praktische Tipps bei 24,1 °dH

Spülmaschine

Bei 24,1 °dH in Großbartloff: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Großbartloff liegt mit 24,1 °dH 3,2 °dH über dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Großbartloff
24,1
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Großbartloff liegt mit 24,1 °dH 9,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Großbartloff
24,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schimberg 21,5 °dH hart
Effelder 18,7 °dH hart
Geismar 18,7 °dH hart
Küllstedt 26,3 °dH hart
Wachstedt 23,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Großbartloff

Der Eichsfeldkreis ist geologisch von Muschelkalk, Buntsandstein und lössbedeckten Hochflächen geprägt; dazu kommen Täler mit kalkreichen Schichten, in denen Niederschlagswasser auf seinem Weg durch den Untergrund viel Calcium und Magnesium aufnimmt. Genau daraus ergibt sich in Großbartloff der harte Wert von 24,1 °dH. Der Ort liegt am Rand des Obereichsfelds, wo das Wasser nicht aus jungen, weichen Mittelgebirgsquellen kommt, wie man es aus Teilen des Thüringer Waldes kennt, sondern aus einem Untergrund, der Kalk und Mineralien reichlich abgibt. Auch die Nähe zu den kleineren Bachtälern des Eichsfelds und die Verbindung zum Leinetalraum prägen die Zusammensetzung des Trinkwassers. Großbartloff steht damit stärker auf der kalkigen Seite der Thüringer Wasserlandschaft als Orte mit granitischem oder sandigem Untergrund. Das Wasser wirkt deshalb deutlich mineralreicher als vielerorts im Süden des Landes und auch härter als in Regionen mit speisenden Talsperren oder starkem Quellwasseranteil. Versorgt wird Großbartloff über das Netz des Trinkwasserzweckverbands Obereichsfeld, der die Ortsnetze im westlichen Eichsfeld aus eigenen Brunnen und Quellfassungen speist. Das Wasser stammt aus regionalen Gewinnungsanlagen im Verbandsgebiet, nicht aus entfernter Fernwasserversorgung. In diesem Teil des Landkreises zählt die lokale Grundwassergewinnung aus kalkführenden Schichten zu den prägenden Quellen der Versorgung. Dadurch bleibt der Charakter des Wassers bodenständig und stabil, aber eben auch hart. Gegenüber Nachbarorten wie Effelder, Hildebrandshausen oder Lengenfeld unterm Stein zeigt Großbartloff daher ein ähnliches, vom Muschelkalk beeinflusstes Profil, während Orte mit stärkerem Quell- oder Mischwasser aus anderen Höhenlagen Thüringens oft spürbar weichere Werte melden. Der Unterschied zum Thüringer Durchschnitt ist deutlich: Großbartloff liegt klar über vielen Landeswerten und gehört im Eichsfeld zu den härteren Versorgungsgebieten. Wer die Region kennt, erkennt darin das typische Bild des kalkreichen Westthüringer Hügellands, in dem der Untergrund das Trinkwasser unverwechselbar mitprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Obereichsfeldischer Wasserleitungsverband

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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