Wasserhärte in Großostheim

PLZ 63762 · Aschaffenburg, Bayern

13,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserwerke des Landkreises Aschaffenburg

Website

Praktische Tipps bei 13,6 °dH

Spülmaschine

Bei 13,6 °dH in Großostheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Großostheim liegt mit 13,6 °dH 3,7 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Großostheim
13,6
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Großostheim liegt mit 13,6 °dH 1,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Großostheim
13,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schaafheim 13 °dH mittel
Niedernberg 9,6 °dH mittel
Sulzbach a.Main 9,6 °dH mittel
Mainaschaff 12,4 °dH mittel
Stockstadt a.Main 10,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Großostheim

Großostheim bezieht sein Trinkwasser über die Wasserwerke des Landkreises Aschaffenburg, konkret aus dem Brunnen- und Quellverbund im bayerischen Untermainraum. Das Wasser stammt aus dem Vorfeld des Spessarts und aus den kiesig-sandigen Schichten der Mainaue, die bei Großostheim und den benachbarten Orten Wenigumstadt, Pflaumheim und Ringheim den Untergrund prägen. Diese lockeren Ablagerungen des Mains lassen Regenwasser rasch versickern und mischen es mit Grundwasser, das zuvor durch Sand, Kies und teils tonige Lagen geflossen ist. Genau dieser geologische Weg erklärt den Härtewert von 13,6 °dH: Das Wasser nimmt unterwegs Calcium und Magnesium auf, bleibt aber durch die Nähe zu den durchlässigen Talfüllungen und den noch nicht so stark mineralisierten Schichten des Spessarts im mittleren Bereich. Harte Karstquellen wie in Teilen Frankens spielen hier keine Rolle; Großostheim liegt näher an den weichen bis mäßig mineralisierten Grundwasservorkommen des Maintals als an den Kalkgebieten Nordbayerns. Der Versorger speist das Netz vor allem aus örtlichen Tiefbrunnen und Grundwasserfassungen, die vom Landkreis beziehungsweise den zuständigen Wasserzweckstrukturen im Aschaffenburger Raum betrieben werden. Das Wasser wird aus den Gewinnungsgebieten im Umfeld des Maintals und des nördlichen Vorspessarts gefördert, aufbereitet und über das Leitungsnetz nach Großostheim geleitet. Talsperren sind hier nicht der prägende Ursprung; entscheidend ist das lokale Grundwasser, das vom Main und seinen Nebentälern hydraulisch beeinflusst wird. Das unterscheidet Großostheim deutlich von Orten, die stärker von Fernwasser oder von Quellwasser aus den Mittelgebirgen leben. Auch innerhalb Bayerns steht der Markt damit zwischen zwei Welten: nicht so weich wie Wasser aus alpinen Speichern, nicht so kalkreich wie viele Gemeinden auf Jura- oder Muschelkalkboden. Die Lage am Übergang vom Spessart zum Untermain sorgt für einen Mittelwert, der im Landkreis Aschaffenburg typisch ist, aber im Vergleich zu manchen Nachbarorten am Rand des Odenwalds oder auf härterem Kalkuntergrund merklich anders ausfällt. Gerade diese Lage macht den Unterschied sichtbar. Großostheim liegt nicht direkt an einer Großstadtleitung, sondern in einem von Landwirtschaft, Mainnähe und Sand- und Kiesböden geprägten Versorgungsraum. Das Wasser trägt die Handschrift des Untermainlands: regional gefasst, aus nahen Brunnen gewonnen und geologisch vom Flusslauf mitgeformt. Gegenüber Bayern insgesamt liegt der Ort damit im soliden Mittelfeld, während viele Regionen im Alpenvorland, in Schwaben oder auf Frankenjura-Böden andere Härtebilder zeigen. Großostheim bleibt damit ein Beispiel für Trinkwasser, das nicht aus weiter Ferne kommt, sondern aus dem eigenen Landschaftsraum zwischen Main, Spessart und den offenen Feldern des Landkreises Aschaffenburg.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserwerke des Landkreises Aschaffenburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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