Wasserhärte in Guckheim

PLZ 56459 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Westerburg

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Guckheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Guckheim liegt mit 10,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Guckheim
10,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Guckheim liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Guckheim
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Weltersburg 10,7 °dH mittel
Salz 7,6 °dH weich
Girkenroth 10,7 °dH mittel
Mähren 9,5 °dH mittel
Kölbingen 7,7 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Guckheim

Der Westerwaldkreis steht geologisch auf einem alten Vulkangebiet des Tertiärs. Basaltkuppen, verfestigte Tuffe und Schichten aus Ton- und Sandstein prägen hier den Untergrund, dazu kommen verwitterte Löss- und Lehmböden in den Mulden und Bachauen. Diese Mischung hält Regenwasser nicht unbegrenzt zurück, gibt aber genug Mineralien an das Grundwasser ab, damit es in Guckheim auf 10,7 °dH kommt. Der Wert liegt damit im mittleren Bereich und passt gut zu einem Landstrich, in dem Quellen oft über Basalt und Zechsteinreste versickern und auf ihrem Weg durch das Gestein Calcium und Magnesium aufnehmen. Auch die Nähe zu den Tälern von Elbbach und Nister wirkt mit, weil die Niederungen und Hanglagen das Wasser in unterschiedliche Grundwasserleiter lenken. So entsteht kein sehr weiches Quellwasser wie aus Hochwaldlagen, aber auch kein hartes Kalkwasser aus stark karbonatischen Gebieten. Guckheim bezieht sein Trinkwasser über die Verbandsgemeindewerke Westerburg, die im südlichen Westerwald mehrere Quellen und Brunnen im Einzugsgebiet nutzen und das Wasser über das Ortsnetz bereitstellen. Die Versorgung des Ortes ist an das regionale Netz um Westerburg, Guckheim und die Nachbarorte angeschlossen, sodass das Wasser aus den örtlichen Gewinnungsanlagen und aus dem Verbundsystem kommt, nicht aus einer großen Talsperre. Die Lage zwischen den quelligen Höhen und den tieferen Bachtälern macht den Ort dabei abhängig von kleinen, aber ergiebigen Wasservorkommen, die regelmäßig gemischt werden. Genau diese regionale Struktur erklärt den gleichmäßigen Härtewert, der weder sprunghaft weich noch stark mineralisiert ausfällt. Im Vergleich zu vielen Orten im nördlichen Rheinland-Pfalz liegt Guckheim damit im Mittelfeld. Orte mit stärker kalkigem Untergrund, etwa in den Randzonen von Rhein und Mosel, melden oft deutlich härteres Wasser. Dagegen sind manche Hochlagen im Westerwald etwas weicher, weil Regenwasser dort kürzer im Gestein unterwegs ist. Guckheim liegt dazwischen. Der Ort profitiert von der typischen Westerwälder Geologie, bleibt aber unter den härteren Werten, die in manchen Nachbargemeinden des Kreises auftreten. Das macht den lokalen Charakter des Wassers sichtbar: kein reines Quellwasser aus dem Basaltkopf, kein Kalkwasser aus Tieflagen, sondern ein ausgewogen mineralisiertes Wasser aus dem Westerwald, geprägt von den Schichten unter dem Dorf und dem Verbund der regionalen Versorgung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Westerburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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