Wasserhärte in Hahn am See

PLZ 56244 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

8,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Wallmerod

Website

Praktische Tipps bei 8,7 °dH

Spülmaschine

Bei 8,7 °dH in Hahn am See: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Hahn am See liegt mit 8,7 °dH 4,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Hahn am See
8,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Hahn am See liegt mit 8,7 °dH 6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hahn am See
8,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Elbingen 7,6 °dH weich
Ettinghausen 6,9 °dH weich
Härtlingen 8,7 °dH mittel
Mähren 9,5 °dH mittel
Arnshöfen 7,5 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Hahn am See

8,7 °dH, also mittelhart, passt in Hahn am See zu einem Untergrund aus Ton, Mergel und wechselnden Schichten des Westerwaldes. Der Ort liegt am Rand der Lahnmulde und profitiert nicht von tiefem Kalk wie in vielen Gegenden entlang der unteren Lahn, sondern von Niederschlägen, die in sandig-lehmige Deckschichten einsickern und unterwegs nur begrenzt Mineralien aufnehmen. Auch die nahe Wasserscheide zwischen den Zuflüssen Richtung Lahn und Sieg prägt das Bild: Das Wasser bleibt spürbar, aber nicht extrem kalkreich. Genau deshalb liegt Hahn am See zwischen den sehr weichen Werten der höher gelegenen Basalt- und Schieferlagen des Westerwaldes und den deutlich härteren Bereichen weiter südlich und westlich, wo Muschelkalk und kalkreichere Sedimente stärker durchschlagen. Im Dorf selbst ist der Härtewert damit ein Ausdruck des lokalen Mischwassers aus oberflächennahen Schichten und tieferen Grundwasserhorizonten, nicht eines einzelnen Kalkgebirges. Das Trinkwasser kommt im Westerwaldkreis aus dem Netz der Verbandsgemeindewerke Wallmerod, die Hahn am See mit Wasser aus dem regionalen Verbund versorgen. Eingespeist wird es aus Tiefbrunnen und Quellen der umliegenden Gewinnungsgebiete, die auf den wasserreichen Höhenzügen zwischen Salzbach, Elbbach und den Einzugsbereichen Richtung Wied liegen. Dort wird das Grundwasser gefasst, aufbereitet und über Speicher und Leitungen in die Ortsnetze verteilt. Talsperren spielen hier keine zentrale Rolle; entscheidend sind die örtlichen Brunnen und die Verbundleitung, die Ausfälle abfedert und den Ort zuverlässig mit Wasser aus dem Westerwald versorgt. Im Vergleich zu den Nachbarorten fällt Hahn am See mit einem mittleren Härtewert in ein ruhiges Mittelfeld. Orte auf den Basaltkuppen des oberen Westerwaldes melden oft weichere Werte, weil das Wasser dort schneller durch silikatische Gesteine läuft. In tiefer liegenden Bereichen Richtung Lahn und in Teilen des südlichen Westerwaldes steigt die Härte häufiger an, sobald Kalk- und Mergelschichten stärker ins Grundwasser wirken. Innerhalb von Rheinland-Pfalz liegt Hahn am See damit weder am harten Ende wie in vielen Kalklandschaften der Pfalz noch am sehr weichen Ende der Mittelgebirge. Der Ort zeigt ein typisches Westerwälder Profil: keine extreme Härte, aber genug Mineralgehalt, um sich klar von den benachbarten Hochlagen und von den kalkreicheren Regionen des Landes abzusetzen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Wallmerod

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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