Wasserhärte in Harsefeld, Flecken

PLZ 21698 · Stade, Niedersachsen

11,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Trinkwasserverband Stader Land

Website

Praktische Tipps bei 11,7 °dH

Spülmaschine

Bei 11,7 °dH in Harsefeld, Flecken: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Harsefeld, Flecken liegt mit 11,7 °dH 1,3 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Harsefeld, Flecken
11,7
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Harsefeld, Flecken liegt mit 11,7 °dH 3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Harsefeld, Flecken
11,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bargstedt 12,7 °dH mittel
Ahlerstedt 11,9 °dH mittel
Bliedersdorf 11 °dH mittel
Horneburg, Flecken 12,4 °dH mittel
Apensen 12,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Harsefeld, Flecken

Unter Harsefeld liegt ein Bodenarchiv aus der Eiszeit: sandige Schmelzwasserablagerungen, Geschiebelehm und Moränenmaterial der saale- und weichselzeitlichen Gletscher prägen den Untergrund im Landkreis Stade. Dazu kommen örtlich mergelige und tonige Lagen, die das Sickerwasser bremsen und es länger im Kontakt mit kalkhaltigen Körnern und Mineralen halten. Genau daraus entsteht der Wert von 11,7 °dH. Das Wasser löst unterwegs nur mäßig viel Calcium und Magnesium aus den quartären Sedimenten, bleibt aber härter als in reinen Küsten- und Moorgebieten an der Unterelbe. Die Este und ihre Niederungen schneiden zwar die Landschaft, doch sie liefern kein Oberflächenwasser für den Hahn. Entscheidend sind die Grundwasserleiter in den sandigen Ablagerungen des Geestrands, gespeist vom Niederschlag über Harsefeld und den umliegenden Feldern. Versorgt wird Harsefeld über das Netz der Stadtwerke Buxtehude, die im Alten Land und im südlichen Landkreis Stade mit Grundwasser arbeiten und es aus eigenen Förderbrunnen in den eiszeitlichen Sand- und Kiesschichten gewinnen. Diese Brunnen holen das Wasser nicht aus einer Talsperre, sondern aus tiefen, geschützten Grundwasserhorizonten, die unter den lockeren Deckschichten liegen. Gerade diese Herkunft erklärt den mittleren Härtebereich: genug Mineralien aus den norddeutschen Sedimenten, aber keine starken Kalksteinformationen wie in Mittelgebirgsräumen. Harsefeld liegt damit zwischen den sehr weichen Wassern der Marsch- und Moorgebiete Richtung Elbe und den teils deutlich härteren Wässern, die in Gegenden mit stärker kalkführenden Schichten vorkommen. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten im Kreis Stade zeigt sich im geologischen Unterbau. Buxtehude, Apensen und die Orte Richtung Geest teilen ähnliche Sand- und Geschiebeschichten, doch lokale Mächtigkeit, Grundwasserstand und der Anteil an feinkörnigem Mergel verschieben die Härte von Ort zu Ort. Gegenüber dem Nordwesten Niedersachsens, wo Moor, Marsch und junge Flussablagerungen oft sehr weiches Wasser liefern, steht Harsefeld mit seinem mittleren Wert deutlich fester im Mineralbereich. Es ist ein typisches Wasser der Stader Geest: nicht kalkarm wie reine Niedermoorwässer, nicht hart wie Kalkgebiete weiter südlich, sondern geprägt von den Spuren der Eiszeiten, die hier Sand, Lehm und Geschiebe nebeneinander abgelagert haben.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trinkwasserverband Stader Land

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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