Wasserhärte in Heere

PLZ 38277 · Wolfenbüttel, Niedersachsen

9,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Avacon Wasser GmbH

Website

Praktische Tipps bei 9,4 °dH

Spülmaschine

Bei 9,4 °dH in Heere: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Heere liegt mit 9,4 °dH 3,6 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Heere
9,4
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Heere liegt mit 9,4 °dH 5,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Heere
9,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Baddeckenstedt 11,2 °dH mittel
Elbe 9,4 °dH mittel
Sehlde 12,7 °dH mittel
Haverlah 9,5 °dH mittel
Holle 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Heere

Zwischen den sanften Höhen des Elm im Osten und den offenen Börden des Assevorlands im Westen liegt Heere in einer Landschaft, die das Wasser langsam sammelt und ebenso langsam wieder abgibt. Löss und nährstoffreiche Tonböden decken weite Flächen, darunter stehen Mergel, Kalkstein und Schichten des Muschelkalks. Diese Abfolge speichert Niederschläge gut, lässt sie aber nicht sofort abfließen. Ein Teil versickert tief, reichert sich in den Gesteinsräumen an und nimmt dabei Calcium und Magnesium auf. So entsteht die mittlere Wasserhärte von 9,4 °dH. Die Nähe zu kleineren Gräben und Bachläufen aus dem Einzugsbereich der Oker prägt die Neubildung des Grundwassers zusätzlich, weil das Wasser hier nicht aus harten Hochgebirgsquellen kommt, sondern aus langsam durchströmten Schichten der norddeutschen Lösslandschaft. Gegenüber den sandigeren Teilen Niedersachsens ist das Wasser in Heere mineralischer, aber deutlich nicht so hart wie in Gebieten mit stark kalkführenden Schichten am Rand der Mittelgebirge. Das Trinkwasser für Heere stammt aus dem Verbund des Wasserverbands Weddel-Lehre, der den Ort über das regionale Leitungsnetz mit aufbereitetem Grundwasser versorgt. Gewonnen wird es aus Tiefbrunnen in den wasserreichen Vorratsräumen des Braunschweiger Landes, vor allem aus den Feldern im Umfeld von Weddel, Lehre und den angrenzenden Fördergebieten. Dort wird Grundwasser aus gut geschützten, tief liegenden Schichten gefördert, zentral aufbereitet und in das Netz eingespeist. Talsperren spielen für Heere keine Rolle; hier zählt das regionale Grundwasser aus den Brunnen der Vororte und Nachbarorte. Die Versorgungsstruktur ist eng mit dem Landkreis Wolfenbüttel und den Netzen der umliegenden Gemeinden verzahnt, weshalb die Wasserqualität in Heere nicht isoliert entsteht, sondern aus einem zusammenhängenden hydrogeologischen Raum. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich vor allem im geologischen Untergrund. Richtung Braunschweig und in Teilen der Aller-Niederung liegen vielerorts sandigere Sedimente, die weicheres Wasser begünstigen. Nähert man sich dagegen den kalkreichen Höhenzügen von Elm und Asse, steigen die Härtewerte häufig an, weil dort mehr Calcium aus dem Gestein gelöst wird. Heere liegt dazwischen. Das erklärt den Mittelwert: weder ausgesprochen weich wie in reinen Sandgebieten noch auffallend hart wie an den Kalkrändern. Im Landkreis Wolfenbüttel ist das ein typisches Übergangsbild, doch Heere profitiert von der Lage auf den lehmigen Böden der Börde und dem geschützten Grundwasserstock, der sich unter dieser Landschaft gebildet hat.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Avacon Wasser GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber