Wasserhärte in Hermeskeil

PLZ 54411 · Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz

6,5 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Hermeskeil

Website

Praktische Tipps bei 6,5 °dH

Spülmaschine

Bei 6,5 °dH in Hermeskeil reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Hermeskeil liegt mit 6,5 °dH 6,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Hermeskeil
6,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Hermeskeil liegt mit 6,5 °dH 8,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hermeskeil
6,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Damflos 7,9 °dH weich
Gusenburg 6,5 °dH weich
Züsch 7,7 °dH weich
Neuhütten 7,2 °dH weich
Nonnweiler 5,7 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Hermeskeil

6,5 °dH in Hermeskeil stehen für ein weiches, kalkarmes Wasser, das geologisch gut zur Hochlage des Hunsrücks passt. Der Untergrund im Süden des Landkreises Trier-Saarburg besteht vor allem aus devonischen Schiefern, Quarziten und sandigen Verwitterungsdecken. Diese Gesteine geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Grundwasser ab. Auch die kleine Talung der Wadrill und die Quellhorizonte auf den Höhen von Osburg und dem Hochwald liefern Wasser, das nur kurz durch mineralische Schichten sickert. Es bleibt deshalb leicht und weich. Im direkten Vergleich mit den Moselorten weiter nordwestlich oder den kalkreicheren Bereichen Richtung Saar ist Hermeskeil deutlich zurückhaltender mineralisiert. Das passt zu einer Stadt, die auf dem Hochplateau zwischen Wald und Moorwiesen liegt und nicht von mächtigen Kalk- oder Muschelkalkzügen geprägt wird. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz der Stadtwerke Hermeskeil, die die Versorgung aus örtlichen Brunnen und Quellgebieten im Hochwald sicherstellen. Entscheidend sind Fassungen im Umfeld der Verbandsgemeinde Hermeskeil, ergänzt durch gespeicherte und aufbereitete Rohwasserströme aus den Höhenlagen rund um den Naturpark Saar-Hunsrück. Dort sammelt sich Niederschlag in den sandig-klüftigen Schichten, tritt an Quellaustritten wieder hervor und wird in das Versorgungsnetz eingespeist. Die Lage fern von großen Flussniederungen macht die Gewinnung besonders grundwasser- und quellenbetont. Es gibt keinen Einfluss von Mosel- oder Saarwasser direkt vor Ort, sondern ein lokales System aus Brunnen, Quellen und Hochbehältern, das auf den Hochflächen des Hochwalds verankert ist. Gegenüber Nachbarorten wie Reinsfeld, Gusenburg oder Kell am See wirkt Hermeskeil oft noch etwas klarer in seiner Wasserprägung, weil die Entnahmestellen im selben Höhenzug liegen und kaum harte Karbonatanteile aus tieferen Sedimentbecken aufnehmen. Auch im Vergleich zu vielen Teilen von Rheinland-Pfalz fällt die Stadt auf: In den Weinbauzonen an Rhein und Mosel sind deutlich höhere Härtegrade häufiger, weil dort Kalk- und Lössanteile stärker ins Wasser gelangen. Hermeskeil liegt dagegen auf dem alten Schieferrücken des Hunsrücks, wo Regenwasser schnell versickert, aber wenig Mineralien mitnimmt. Genau daraus entsteht der weiche Charakter des Trinkwassers, der den Ort am Rand des Hochwalds so klar von den tiefer gelegenen Regionen des Landes absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Hermeskeil

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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