Wasserhärte in Hilden

PLZ 40721 · Mettmann, Nordrhein-Westfalen

14,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Hilden

Website

Praktische Tipps bei 14,3 °dH

Spülmaschine

Bei 14,3 °dH in Hilden: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Hilden liegt mit 14,3 °dH genau im Durchschnitt (14,4 °dH).

Hilden
14,3
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Hilden liegt mit 14,3 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hilden
14,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Erkrath, Fundort des Neanderthalers 15,5 °dH hart
Haan 13,5 °dH mittel
Langenfeld (Rheinland) 14 °dH mittel
Monheim am Rhein 13,3 °dH mittel
Leichlingen (Rheinland), Blütenstadt 11,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hilden

Zwischen Itter, Düssel und dem leicht ansteigenden Niederbergischen Land liegt Hilden auf einem Untergrund, der das Trinkwasser spürbar prägt. Unter den sandigen und kiesigen Ablagerungen der Rheinniederterrasse finden sich lehmige Schichten und wasserführende Sande, die im Kreis Mettmann nur begrenzt weichmachend wirken. Das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch Kalk- und Mergelanteile der Umgebung Mineralien auf, bevor es gefördert wird. So landet Hilden bei 14,3 °dH im mittleren Bereich. Die Lage zwischen den tieferen Rheinflächen und den höher liegenden Nachbarorten wie Haan, Erkrath und Solingen schafft ein Mischbild aus nährstoffreichen Böden und mäßig mineralisiertem Wasser. Der örtliche Wassercharakter ist damit weder rheinnah weich noch bergisch hart, sondern liegt hörbar dazwischen. Versorgt wird Hilden von den Stadtwerken Hilden, die ihr Trinkwasser aus dem regionalen Netz der Rheinschiene beziehen und über eigene Anlagen in das Stadtgebiet verteilen. Das Wasser stammt aus den wasserwirtschaftlichen Verbünden der Region Düsseldorf und des bergischen Umlands, wo Brunnenfelder und Aufbereitungsanlagen die Rohwasserströme bündeln. Entscheidend ist die Nähe zu den großflächigen Grundwasservorkommen entlang des Rheinverlaufs, ergänzt durch Aufbereitung aus regionalen Wasserwerken, die für konstante Qualität sorgen. Genau diese Herkunft erklärt den mittleren Härtewert: nicht die reine Quelllage eines Mittelgebirges, aber auch nicht das sehr weiche Wasser einzelner Talsperren. Hilden bezieht damit ein Mischwasser, das aus dem Untergrund des Niederrheins und den Randzonen des Bergischen Landes geprägt ist. Gegenüber den Nachbarorten zeigt sich Hilden als Zwischenlage. Im Westen, Richtung Düsseldorf und Benrath, fällt das Wasser oft etwas weicher aus, weil die rheinnahen Grundwasserleiter stärker von Sand und Kies bestimmt werden. Nach Osten, in Richtung Haan, Solingen und Wuppertal, steigt die Härte häufig an, weil dort karbonatreichere Gesteine und das bergische Hügelland mehr Mineralien freisetzen. Hilden liegt dazwischen und spiegelt diese Übergangszone klar wider. Auch im Vergleich zum übrigen Nordrhein-Westfalen steht die Stadt mittig: weicher als viele Orte im kalkreichen Ruhrgebiet und im östlichen Landesteil, aber nicht so weich wie Gegenden, die direkt aus Talsperren oder sehr sandigen Grundwassergebieten versorgt werden. Der Härtewert passt damit präzise zu Hildens Lage am Rand von Rheinebene und Bergischem Land.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Hilden

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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