Wasserhärte in Hillesheim

PLZ 54576 · Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz

10,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Website

Praktische Tipps bei 10,9 °dH

Spülmaschine

Bei 10,9 °dH in Hillesheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Hillesheim liegt mit 10,9 °dH 2,4 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Hillesheim
10,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Hillesheim liegt mit 10,9 °dH 3,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hillesheim
10,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Berndorf 10,9 °dH mittel
Walsdorf 9 °dH mittel
Oberbettingen 10,6 °dH mittel
Dohm-Lammersdorf 10,6 °dH mittel
Rockeskyll 11 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hillesheim

Der Landkreis Vulkaneifel trägt seine Herkunft schon im Namen: Basaltkegel, Maartrichter, Tuffe und alte Vulkanschlote prägen den Untergrund, dazu kommen Kalk- und Sandsteinschichten aus der Eifelrandzone. Dieses Mosaik bestimmt auch das Trinkwasser. Regen versickert schnell in den klüftigen Gesteinen, nimmt unterwegs Mineralien auf und sammelt sich in tieferen Schichten, wo es über Quellen und Fassungsanlagen wieder an die Oberfläche gelangt. Die Wasserhärte von 10,9 °dH in Hillesheim passt zu dieser Mischung aus vulkanischem Gestein und kalkhaltigen Einflüssen. Sie liegt im mittleren Bereich, weil das Wasser auf seinem Weg durch Basalt und Tuff nicht völlig weich bleibt, zugleich aber auch nicht die hohen Härtewerte erreicht, die in reinen Kalkgebieten üblich sind. Die Landschaft um Hillesheim, zwischen den Tälern kleiner Bäche und den Hochflächen der Vulkaneifel, wirkt damit direkt auf die Zusammensetzung des Trinkwassers ein. Hillesheim wird heute über die regionale Wasserversorgung des Zweckverbands Wasserwerk Gerolstein versorgt, der in der Vulkaneifel mehrere Gewinnungsgebiete betreibt und das Wasser über Brunnen und Quellfassungen im Umland bereitstellt. Entscheidend sind dabei die lokalen Schichten aus vulkanischem Lockergestein und die wasserführenden Zonen in den Tälern, die das Rohwasser aufnehmen und schützen. Im Gegensatz zu Orten mit direkter Anbindung an große Talsperren stammt das Hillesheimer Trinkwasser aus einem kleinteiligen Eifel-System mit vielen dezentralen Entnahmestellen. Das macht die Versorgung ortsnah und eng an die Geologie der Umgebung gebunden. Die Lage zwischen Gerolstein, Daun und den Höhen der Vulkaneifel sorgt dafür, dass sich die Wasserzusammensetzung von Ort zu Ort spürbar verschiebt. Verglichen mit Nachbarorten zeigt Hillesheim ein typisches Eifelprofil, aber nicht überall dasselbe. In Teilen der Vulkaneifel liegen die Werte etwas niedriger, wo stärker basaltgeprägte Schichten dominieren; an kalkreicheren Standorten steigen sie an. Gegenüber dem übrigen Rheinland-Pfalz, etwa den großen Flusstälern von Rhein, Mosel oder Nahe mit ihren ganz anderen Einzugsgebieten, wirkt Hillesheim deutlich eigenständiger. Dort prägen oft andere Gesteine, mehr Flusswasserbezug und größere Versorgungsräume die Härte. Hillesheim bleibt dagegen ein Ort, an dem die vulkanische Vergangenheit der Eifel direkt im Glas mitgedacht werden kann: nicht laut, aber klar messbar im mittleren Härtewert und in der Herkunft aus den Quellen und Brunnen der Vulkaneifel.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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