Wasserhärte in Höchstädt i.Fichtelgebirge

PLZ 95186 · Wunsiedel i.Fichtelgebirge, Bayern

9,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Höchstädt i.Fichtelgeb. und Umgebung

Website

Praktische Tipps bei 9,5 °dH

Spülmaschine

Bei 9,5 °dH in Höchstädt i.Fichtelgebirge: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Höchstädt i.Fichtelgebirge liegt mit 9,5 °dH 7,8 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Höchstädt i.Fichtelgebirge
9,5
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Höchstädt i.Fichtelgebirge liegt mit 9,5 °dH 5,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Höchstädt i.Fichtelgebirge
9,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Thierstein 9,6 °dH mittel
Thiersheim 9,6 °dH mittel
Marktleuthen, St 8,5 °dH mittel
Selb, GKSt 10 °dH mittel
Röslau 9,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Höchstädt i.Fichtelgebirge

Höchstädt im Fichtelgebirge liegt wasserchemisch zwischen dem rauen Granitland des Gebirges und den weicheren Verhältnissen vieler bayerischer Vorlandorte. Mit 9,5 °dH steht das Trinkwasser hier im mittleren Bereich, also deutlich unter manchen süd- und westbayerischen Regionen mit härterem, kalkreicherem Wasser, aber auch spürbar über den sehr weichen Quellwässern aus den höchsten Lagen des Fichtelgebirges. Der Grund liegt im Untergrund: Rund um Höchstädt prägen vor allem verwitterte Granite und Gneise das Bild, dazu kommen sandige und lehmige Deckschichten. Solches Gestein gibt nur begrenzt Kalk und Magnesium ans Wasser ab. Darum bleibt die Härte moderat und nicht hoch. Die Nähe zu kleineren Bächen und zur Rodungslandschaft des nördlichen Fichtelgebirges sorgt zusätzlich dafür, dass sich Niederschlagswasser rasch durch das kristalline Gebirge bewegt, statt lange in kalkigen Schichten zu stehen. Das Trinkwasser stammt aus der regionalen Eigengewinnung im Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge. Versorgt wird Höchstädt nach der örtlichen Struktur über den zuständigen Zweckverband beziehungsweise die kommunale Wasserlieferung aus Fichtelgebirgs-Quellen und Tiefbrunnen, die in den wasserreichen Höhenzügen zwischen Selb, Thierstein und den Quellgebieten des Gebirges liegen. Typisch für diese Ecke sind kleine Fassungen an naturnahen Quellen, gespeist von Niederschlägen, die auf den Höhen um Schneeberg, Seehaus und den westlichen Fichtelgebirgskamm fallen. Aus diesen Einzugsgebieten gelangt das Wasser ohne lange Flussläufe in das Netz. Anders als Orte weiter südlich, die stärker von kalkhaltigen Schichten oder Mischwasser aus Fernleitungen geprägt sind, bleibt Höchstädt bei einer regionalen, geologisch klar bestimmten Versorgung. Im Vergleich zu den Nachbarorten wirkt Höchstädt damit ausgewogen. In Gefrees, Kirchenlamitz oder Weißenstadt können je nach Gewinnungsgebiet ähnliche bis etwas abweichende Werte auftreten, doch die kristallinen Gesteine des Fichtelgebirges halten das Wasser hier insgesamt eher im mittleren als im harten Bereich. Gegenüber dem bayerischen Durchschnitt fällt vor allem die Herkunft aus dem Granitmassiv auf. Sie bremst die Anreicherung mit Kalk deutlich. Genau daraus entsteht das Profil von Höchstädt: kein weiches Hochgebirgswasser, aber auch kein hartes Wasser aus kalkreichen Beckenlagen. Es ist ein Fichtelgebirgswasser mit lokalem Charakter, geprägt von den Böden, dem Grundgebirge und den kurzen Wegen von der Quelle bis zum Hahn.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Höchstädt i.Fichtelgeb. und Umgebung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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