Wasserhärte in Höhn

PLZ 56462 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

5,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Höhn

Website

Praktische Tipps bei 5,6 °dH

Spülmaschine

Bei 5,6 °dH in Höhn reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Höhn liegt mit 5,6 °dH 7,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Höhn
5,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Höhn liegt mit 5,6 °dH 9,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Höhn
5,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Großseifen 5,6 °dH weich
Hellenhahn-Schellenberg 5,6 °dH weich
Pottum 5,6 °dH weich
Fehl-Ritzhausen 5,7 °dH weich
Stockhausen-Illfurth 5,7 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Höhn

Zwischen den Höhen des Westerwaldes, den sanften Rücken um Höhn und den tief eingeschnittenen Tälern von Nister, Dreisbach und den Quellbächen Richtung Langenhahn sammelt sich das Regenwasser langsam in den Untergrund. Hier prägen vor allem Basalt, Tuff und verwitterte Ton- und Schieferlagen den Weg des Wassers. Diese Gesteine geben nur wenig Kalk an das Grundwasser ab. Darum liegt die Wasserhärte in Höhn mit 5,6 °dH im weichen Bereich. Die Böden speichern Niederschläge zwar gut, doch sie mineralisieren das Wasser nur schwach. Das Ergebnis ist ein Trinkwasser, das deutlich weicher wirkt als in vielen Gegenden mit kalkreichen Muschelkalk- oder Lössböden in Rheinland-Pfalz. Auch die nahe Tallandschaft arbeitet mit: Wo Wasser rasch abfließt und nicht lange durch kalkhaltige Schichten wandert, bleibt der Härtegrad niedrig. Versorgt wird Höhn über den örtlichen Zweckverband beziehungsweise die Verbandsgemeindewerke im Westerwaldkreis, die ihr Wasser aus regionalen Tiefbrunnen und gefassten Quellen im Höhenzug zwischen Höhn, Fehl-Ritzhausen und den umliegenden Ortsteilen beziehen. Die Versorgung ist damit klar auf die heimische Mittelgebirgslandschaft gestützt, nicht auf weit entfernte Talsperren. Das passt zur geologischen Lage: Niederschläge versickern in den zerklüfteten Basalt- und Lockergesteinsschichten, werden im Untergrund gefiltert und kommen als vergleichsweise mineralarmes Wasser wieder ans Netz. Gegenüber Nachbarorten mit stärker kalkbeeinflussten Vorkommen bleibt Höhn weicher. Auch im Vergleich zu vielen Teilen von Rheinland-Pfalz fällt der Ort auf, denn dort liegen Wasserhärten oft deutlich höher, vor allem in Regionen mit Kalkstein, Mergel oder Lössanteilen. Der Unterschied zeigt sich also direkt aus der Landschaft. Höhn liegt nicht in einem breiten Kalkbecken, sondern auf den kühlen, wasserreichen Rücken des Westerwaldes. Genau diese Höhenlage, das schnelle Versickern in basaltisch geprägten Schichten und die fehlende Kalkfracht sorgen für den niedrigen Härtewert. Wer aus dem Ort nach Rennerod, Westerburg oder in andere Teile des Westerwalds schaut, erkennt ähnliche Muster, doch schon wenige Kilometer weiter können Boden und Gestein das Wasser merklich härter machen. Höhn bleibt damit ein typischer Westerwald-Ort mit weichem, regional gewonnenem Trinkwasser, das stark von seiner geomorphologischen Lage lebt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Höhn

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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