Wasserhärte in Hollenbek

PLZ 23883 · Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserwerk Sterley

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Hollenbek: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Hollenbek liegt mit 13,4 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Hollenbek
13,4
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Hollenbek liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hollenbek
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sterley 14,6 °dH hart
Lehmrade 13,4 °dH mittel
Seedorf 13,4 °dH mittel
Klein Zecher 14,3 °dH mittel
Gudow 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hollenbek

Zwischen den sanften Wellen des Lauenburger Endmoränenlands und den feuchten Niederungen der Stecknitz-Region prägt Hollenbek ein Wasser, das aus eiszeitlichen Schichten kommt. Sandige Ablagerungen, Geschiebemergel und kalkhaltige Sedimente aus der letzten Eiszeit geben dem Grundwasser im Herzogtum Lauenburg Mineralien mit auf den Weg. Der Wert von 13,4 °dH passt zu diesem Untergrund: nicht weich wie in manchen Moor- und Geestlagen, aber auch nicht so hart wie in Gegenden mit stärker kalkführenden Kreiden. Nahe Bäche und Gräben speisen keine Talsperre, sondern halten vor allem den Wasserhaushalt der Landschaft im Gleichgewicht; das Trinkwasser selbst stammt aus dem Grundwasserleiter unter den höher liegenden Flächen, geschützt durch mehrere Meter natürlicher Deckschichten. Versorgt wird Hollenbek vom Wasserbeschaffungsverband Ratzeburg, der das Trinkwasser über seine Brunnen im westlichen Kreisgebiet gewinnt und aufbereitet. Das Rohwasser kommt aus tiefen Förderbrunnen in den gut geschützten Grundwasserhorizonten des Lauenburger Höhenrückens, wo die Versickerung durch Sand und Kies schnell gelingt, die Ton- und Mergelschichten darunter aber den Durchtritt verzögern. Diese geologische Staffelung erklärt den mittleren Härtebereich: mehr gelöster Kalk als in den weicheren Wasserlagen der Nordsee- und Marschgebiete, zugleich weniger als in Orten, die direkt von stark karbonathaltigen Schichten geprägt sind. Hollenbek bezieht damit kein Oberflächenwasser aus Seen oder Stauseen, sondern ein regionales Grundwasser mit klarer Herkunft aus dem Untergrund des Landkreises. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten in Schleswig-Holstein liegt genau in dieser Lage zwischen Hügelzug und Niederung. Während an der Westküste und in den flachen Geestgebieten oft weicheres Wasser aus sehr sandigen, nährstoffarmen Böden ankommt, bringt das Lauenburger Binnenland spürbar mehr natürliche Mineralstoffe mit. Gegenüber Orten am Schaalsee-Rand oder im weiteren Umland von Mölln und Ratzeburg bleibt Hollenbek damit im mittleren Bereich, aber mit einem deutlich regionalen Fingerabdruck aus Eiszeit, Grundmoräne und Kalkanteilen im Untergrund. Das Trinkwasser erzählt hier weniger von großen Flüssen als von den stillen Schichten unter Acker, Wiese und Wald, die seit Jahrtausenden das Wasser filtern und prägen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserwerk Sterley

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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