Wasserhärte in Horbach

PLZ 66851 · Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz

9,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Zweibrücken-Land AöR

Website

Praktische Tipps bei 9,2 °dH

Spülmaschine

Bei 9,2 °dH in Horbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Horbach liegt mit 9,2 °dH 4,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Horbach
9,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Horbach liegt mit 9,2 °dH 5,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Horbach
9,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hermersberg 9,2 °dH mittel
Linden 12,2 °dH mittel
Steinalben 11,6 °dH mittel
Schopp 11,6 °dH mittel
Weselberg 11,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Horbach

Unter Horbach liegt kein Kalkbett, sondern der bunte Untergrund des Pfälzerwaldes: Sandstein, verwitterter Buntsandstein, daneben tonige und mergelige Lagen, die aus alten Meeresablagerungen stammen. Später haben Regen, Frost und kleine Bäche das Gestein zerkleinert und in die Täler der Südwestpfalz verfrachtet. Dieses Material prägt das Trinkwasser bis heute. Es bleibt eher mäßig mineralisch, weil die harten Kalkanteile fehlen und das Wasser auf seinem Weg durch Sandstein und lockere Böden nur begrenzt mit Calcium und Magnesium angereichert wird. Der Härtewert von 9,2 °dH passt deshalb zu einem Ort, der am Rand des Pfälzerwaldes liegt und nicht auf einem Kalkzug. Die Nähe zu Quellmulden, Waldhängen und den feinkörnigen Böden der Umgebung sorgt für ein Wasser, das spürbar vom lokalen Untergrund geprägt ist, aber nicht die Härtewerte kalkreicher Regionen erreicht. Das Trinkwasser für Horbach kommt aus dem Verbund der Verbandsgemeindewerke Zweibrücken-Land. Es wird aus ortsnahen Quellen und Brunnen im Einzugsgebiet des Pfälzerwaldes gewonnen, wo Niederschläge im Wald versickern, durch Sandstein filtrieren und in geschützten Fassungen wieder gefasst werden. Je nach Netzabschnitt fließen auch Mengen aus dem regionalen Verbund nach, damit Versorgung und Druck stabil bleiben. Genau diese Kombination aus Quellwasser und tiefem Grundwasser hält den Charakter des Wassers in Horbach konstant. Der Ort liegt damit deutlich anders als reine Kalkgebiete der Pfalz, in denen Härtewerte oft höher ausfallen. Gegenüber vielen Nachbarorten im Südwestpfälzer Hügelland bleibt Horbach spürbar weicher, weil hier der Sandstein den Ton angibt und nicht massiver Muschelkalk oder stärker gelöste Grundwasserleiter. Auch im Vergleich zum restlichen Rheinland-Pfalz steht Horbach eigenständig da. Teile des Landes, besonders entlang von Rheinebene und Nahetal, werden von mineralreichen Grundwässern mit höheren Härtegraden geprägt, während Waldorte im südwestlichen Bergland meist mittlere Werte zeigen. Horbach liegt genau in diesem Übergangsraum: nicht weich wie manche Wald- und Quellorte, nicht hart wie kalkreiche Zonen, sondern mit einem ausgewogenen, ortstypischen Mittelwert. Der Wassercharakter folgt hier der Geologie des Pfälzerwaldes und der Südwestpfalz, nicht einer großen Talsperre oder einem weit entfernten Fernwasseranschluss. So bleibt das Trinkwasser von Horbach ein direktes Produkt des Bodens unter den Hängen und der Quellen, die dort seit jeher aus dem Gestein treten.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Zweibrücken-Land AöR

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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