Wasserhärte in Horn

PLZ 55469 · Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Hunsrück

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Horn: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Horn liegt mit 14 °dH 0,7 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Horn
14
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Horn liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Horn
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Laubach 14 °dH mittel
Klosterkumbd 13,5 °dH mittel
Budenbach 15,4 °dH hart
Riegenroth 16,7 °dH hart
Bubach 14 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Horn

Horn im Rhein-Hunsrück-Kreis wird vom Zweckverband Wasserversorgung Hunsrück mit Trinkwasser versorgt, das aus dem Quell- und Brunnengebiet bei Kleinich und aus dem Hochbehältersystem des Hunsrücks in Richtung Morbach eingespeist wird. Dort fassen die Werke das Wasser aus den niederschlagsreichen Höhenzügen des Hunsrücks, wo das Regenwasser durch sandige Schiefer- und Grauwackeschichten sickert und nur wenig gelöste Mineralien aufnimmt. Auf dem Weg in die Leitungen der Orte zwischen Simmern, Kastellaun und den Randlagen zum Moseltal wird es mit Wasser aus weiteren lokalen Gewinnungsstellen im Verbandssystem gemischt. Genau diese Herkunft prägt den Wert von 14 °dH: Das Wasser ist nicht weich wie in manchen Quellorten des Hunsrücks, aber auch nicht so hart wie in vielen Gebieten, die stärker von Kalkstein und Muschelkalk beeinflusst sind. Die Härte in Horn spiegelt die Geologie des westlichen Hunsrücks wider. Schiefer, Quarzit und Grauwacke dominieren auf den Höhen, dazu kommen verwitterte Böden mit wenig Kalk. Deshalb bleibt das Wasser im Kern eher mineralarm. Trotzdem erreicht Horn keinen niedrigen Härtebereich, weil die Versorgungsnetze im Kreis Wasser aus mehreren Fassungen zusammenführen und damit die Zusammensetzung leicht anheben. Im Vergleich zu Orten näher an der Mosel oder im unteren Nahebereich, wo kalkreichere Schichten häufiger auftreten, liegt Horn mit 14 °dH im mittleren Bereich. Gegenüber vielen Hunsrückdörfern mit ausgesprochen weichem Quellwasser fällt der Wert etwas kräftiger aus, bleibt aber klar unter den deutlich härteren Regionen von Rheinland-Pfalz, etwa dort, wo Muschelkalk und Buntsandstein mit höherem Kalkanteil das Trinkwasser prägen. Horn profitiert damit von einer Hunsrück-Versorgung, die geografisch eng an die Hochflächen zwischen Simmern, Kastellaun und dem Moselnahen Rand gebunden ist. Die Mischung aus Quellwasser, Brunnenwasser und regionaler Verbundleitung macht den Charakter des Ortswassers aus. Wer die Nachbarorte im Kreis betrachtet, erkennt schnell den Unterschied: In kleineren Hunsrückgemeinden mit reinen Quellfassungen ist das Wasser oft noch milder, während in tiefer gelegenen Orten Richtung Rhein und Mosel der Kalkgehalt stärker anzieht. Horn liegt genau dazwischen. Der Ort bekommt damit Wasser aus einem Landschaftsraum, der vom Schiefer des Hunsrücks, den regenreichen Höhen und den überregional vernetzten Gewinnungsanlagen bestimmt wird. Diese Lage erklärt den mittleren Härtewert präziser als jeder Blick nur auf die Landkarte.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Hunsrück

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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