Wasserhärte in Idelberg

PLZ 57612 · Altenkirchen (Westerwald), Rheinland-Pfalz

9,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld

Website

Praktische Tipps bei 9,6 °dH

Spülmaschine

Bei 9,6 °dH in Idelberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Idelberg liegt mit 9,6 °dH 3,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Idelberg
9,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Idelberg liegt mit 9,6 °dH 5,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Idelberg
9,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stein-Wingert 9,6 °dH mittel
Eichelhardt 9,6 °dH mittel
Giesenhausen 9,6 °dH mittel
Heimborn 9,6 °dH mittel
Helmeroth 9,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Idelberg

Der Landkreis Altenkirchen im Westerwald steht geologisch auf einem alten Grund aus Schiefer, Grauwacke und Basalt. Diese harte Mittelgebirgslandschaft prägt auch das Trinkwasser in Idelberg. Regenwasser versickert hier nur langsam durch die tonigen und steinigen Böden, nimmt auf dem Weg durch Klüfte und Verwitterungszonen aber dennoch Mineralien auf. Weil im Umfeld weder mächtige Kalksteinpakete noch stark lössgeprägte Niederungen dominieren, bleibt der Calcium- und Magnesiumgehalt begrenzt. Genau daraus ergibt sich die mittlere Wasserhärte von 9,6 °dH. Der Westerwald speist zahlreiche kleine Bäche, die sich zum Einzugsraum von Sieg und Nister ordnen; diese Fließgewässer und ihre Nebentäler sind Teil derselben Landschaft, aus der auch die örtliche Wassergewinnung ihren Charakter bezieht. Das Wasser trägt also die Handschrift eines kühlen, niederschlagsreichen Höhenzuges, nicht die eines kalkreichen Tieflands. Idelberg bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Zweckverbandes Wasserversorgung Westerwald, der die Region über Tiefbrunnen, Quellen und Verbundleitungen versorgt. Entscheidend sind dabei regionale Gewinnungsanlagen im Westerwald, deren Wasser nach Aufbereitung über Druckleitungen in die kleinen Ortsnetze gelangt. Der Versorger greift nicht auf weite Fernwasserstrecken zurück, sondern auf lokale Rohwasserressourcen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Das macht die Versorgung ortsnah und eng an die hydrogeologischen Verhältnisse des Westerwaldes gebunden. Die mittlere Härte passt dazu: Sie liegt spürbar unter den Werten vieler kalkreicher Gegenden entlang des Mittelrheins oder in Teilen der Eifel, aber auch nicht so niedrig wie in manchen reinen Quellengebieten auf basenarmen Höhen. Der Ort profitiert damit von einem Wasser, das mineralisch präsent, aber nicht auffällig hart ist. Gegenüber manchen Nachbarorten im Landkreis wirkt Idelberg damit eher ausgewogen als extrem. In tiefer eingeschnittenen Tälern und Orten mit stärker kalkhaltigen Schichten können Härte und Mineralgehalt deutlich höher ausfallen, während höher gelegene, von Schiefer und Basalt geprägte Bereiche oft weicheres Wasser liefern. Idelberg liegt zwischen diesen geologischen Polen und spiegelt die Übergangszone des Westerwaldes wider. Auch im Vergleich zu vielen Landesteilen von Rheinland-Pfalz fällt auf, dass hier nicht der Kalk dominiert, sondern das alte Rheinische Schiefergebirge. Das Wasser ist deshalb ein typisches Produkt des Altenkirchener Höhenlandes: regional gewonnen, geologisch klar geprägt und mit einem Härtewert, der die Landschaft direkt im Glas sichtbar macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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