Wasserhärte in Kirchweiler

PLZ 54570 · Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz

10,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Gerolstein

Website

Praktische Tipps bei 10,3 °dH

Spülmaschine

Bei 10,3 °dH in Kirchweiler: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Kirchweiler liegt mit 10,3 °dH 3 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Kirchweiler
10,3
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Kirchweiler liegt mit 10,3 °dH 4,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kirchweiler
10,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hinterweiler 10,9 °dH mittel
Hohenfels-Essingen 10,3 °dH mittel
Berlingen 10,9 °dH mittel
Betteldorf 10,3 °dH mittel
Pelm 10,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Kirchweiler

Der Landkreis Vulkaneifel ist ein Wasserland aus Feuerstein und Regen. Basaltkuppen, Maartrichter, Tuffschichten und verwitterte Schiefer prägen hier den Untergrund. In Kirchweiler trifft Niederschlag deshalb nicht auf dichte Kalkbänke, sondern auf vulkanisches Gestein mit wechselnder Speicherfähigkeit. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch Basalt und lockere Vulkanasche Mineralien auf, aber nicht in der Menge, wie es aus Kalkgebieten bekannt ist. Daraus ergibt sich der mittlere Härtewert von 10,3 °dH. Auch die Umgebung mit ihren kleinen Bächen und dem Einzugsgebiet Richtung Kyll sorgt dafür, dass das Wasser aus einer Mischung von versickerndem Oberflächenwasser und tiefere Schichten nutzenden Quellen stammt. Die Geologie der Vulkaneifel bremst den Kalkeintrag, ohne das Wasser völlig weich zu machen. Kirchweiler liegt damit zwischen den sehr weichen Wässern der Hochlagen und den deutlich härteren Wässern aus kalkreicheren Randlagen. Die Versorgung in Kirchweiler läuft über die Verbandsgemeindewerke Gerolstein. Das Trinkwasser stammt aus regionalen Quellen und Brunnen im Versorgungsgebiet der Vulkaneifel, ergänzt durch aufbereitetes Mischwasser aus den ortsnahen Gewinnungsanlagen der Verbandsgemeinde. Entscheidend ist die lokale Wassergewinnung aus den vulkanisch geprägten Grundwasserleitern, die in den Höhen um Kirchweiler und im weiteren Gerolsteiner Land liegen. Die Leitung nach Kirchweiler wird aus diesem Netz gespeist, nicht aus weiten Fernleitungen. Genau darin liegt der Ortsbezug: Das Wasser kommt aus derselben geologischen Landschaft, in der es später aus dem Hahn fließt. Der Versorger hält den Härtebereich deshalb stabil im mittleren Bereich, weil sich die Mineralfracht der Quellen und Brunnen im Vulkangestein über lange Zeit ähnlich entwickelt. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt Kirchweiler ein eigenes Profil. In tieferen oder kalknäheren Lagen der Vulkaneifel, etwa in Richtung der Kyll oder an den Randbereichen des Landkreises, fällt die Härte teils anders aus, weil dort mehr Carbonatgestein und andere Grundwasserwege mitspielen. Gegenüber vielen Orten in Rheinland-Pfalz, besonders in den Rheintälern und im kalkreicheren Westen, bleibt Kirchweiler merklich ausgewogener und oft etwas weniger hart. Gegenüber den sehr weichen Maar- und Hochlagenwässern ist es wiederum mineralischer. Kirchweiler steht damit typisch für die Vulkaneifel: kein reines Quellwasser aus einer einzigen Schicht, sondern ein regional geprägtes Trinkwasser, das den vulkanischen Untergrund direkt widerspiegelt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Gerolstein

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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