Wasserhärte in Kirschroth

PLZ 55566 · Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz

15 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle

Website

Praktische Tipps bei 15 °dH

Spülmaschine

Bei 15 °dH in Kirschroth: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Kirschroth liegt mit 15 °dH 1,7 °dH über dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Kirschroth
15
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Kirschroth liegt mit 15 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kirschroth
15
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Limbach 16,6 °dH hart
Bärweiler 16 °dH hart
Monzingen 14,9 °dH hart
Merxheim 16,6 °dH hart
Meddersheim 16,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Kirschroth

22,7 °dH — was steckt dahinter? Kirschroth liegt am Rand des Nordpfälzer Berglands, dort, wo Rotliegendes, Sandstein und kiesige Hangschichten das Wasser auf seinem Weg durch den Untergrund stark mineralisieren. Regen versickert auf den Höhenzügen, nimmt Kalzium und Magnesium aus den Gesteinen auf und gelangt über tiefe Grundwasserstockwerke wieder ans Licht. Der nahe Nahe-Raum mit seinen Seitentälern prägt diese Mischung ebenso wie die Hänge zwischen Meddersheim, Monzingen und Bad Sobernheim. Harte Werte sind hier keine Ausnahme, sondern Folge des geologischen Bauplans: wenig reine Quellhorizonte, dafür mineralreiche Grundwasserleiter und ein Einzugsgebiet, das von Buntsandstein, Schieferresten und Lössdecken geprägt ist. Das Trinkwasser für Kirschroth kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Trollmühle, der im Landkreis Bad Kreuznach mehrere Orte versorgt und seine Anlagen im Nahetal betreibt. Die Versorgung stützt sich auf Grundwasserfassungen und Quellgebiete aus dem Umland, die in den Wasserwerken des Verbands aufbereitet und über das Leitungsnetz in die Höhenorte gepumpt werden. Entscheidend ist dabei nicht ein großer Stausee, sondern die regionale Mischung aus Brunnenwasser und Quellwasser aus den Tal- und Hanglagen rund um die Nahe. Genau diese Herkunft sorgt dafür, dass Kirschroth nicht nur verlässlich versorgt wird, sondern auch ein spürbar mineralreiches Wasser erhält. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im Landkreis Bad Kreuznach liegt Kirschroth mit rund 15 °dH im harten Bereich und damit über den weicheren Bereichen, die in einzelnen Tälern oder bei stärker oberflächennahem Quellwasser vorkommen. Orte näher an den großen Talzügen der Nahe profitieren teils von etwas geringerer Härte, während die höher gelegenen Dörfer auf den Randhöhen oft härter versorgt werden, weil dort tieferes, länger im Gestein gereiftes Grundwasser dominiert. Auch im Rest von Rheinland-Pfalz zeigt sich dieser Gegensatz deutlich: Entlang von Eifel, Westerwald und Pfälzerwald wechseln weiche und mittlere Werte mit stark mineralisiertem Wasser, doch Kirschroth steht klar auf der härteren Seite. Die Lage zwischen Hang und Tal macht den Ort damit zu einem typischen Beispiel für das Naheland, in dem Geologie und Wasserweg den Charakter des Trinkwassers unmittelbar bestimmen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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