Wasserhärte in Königsfeld

PLZ 53426 · Ahrweiler, Rheinland-Pfalz

12,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

RheinHunsrück Wasser Zweckverband

Website

Praktische Tipps bei 12,9 °dH

Spülmaschine

Bei 12,9 °dH in Königsfeld: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Königsfeld liegt mit 12,9 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Königsfeld
12,9
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Königsfeld liegt mit 12,9 °dH 1,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Königsfeld
12,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schalkenbach 12,3 °dH mittel
Dedenbach 12,3 °dH mittel
Waldorf 12,9 °dH mittel
Oberdürenbach 12,4 °dH mittel
Oberzissen 14,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Königsfeld

Königsfeld liegt beim Trinkwasser spürbar über dem weichen Niveau vieler Orte im Ahrtal und auch über Teilen von Rheinland-Pfalz, wo häufig deutlich niedrigere Härtegrade aus Quell- und Talsperrenwasser vorkommen. Der Wert von 12,9 °dH passt zu einem Versorgungsgebiet, das nicht nur von regenreichen Mittelgebirgsniederschlägen lebt, sondern auch von kalkführenden Gesteinen im Untergrund geprägt ist. Im Landkreis Ahrweiler treffen im Umfeld von Königsfeld devonische Schiefer, Sandsteine und einzelne karbonatische Schichten aufeinander; genau diese Mischung sorgt dafür, dass das Wasser auf seinem Weg durch Klüfte und Bodenhorizonte Mineralien aufnimmt und mittelhart ankommt. Anders als in vielen Nachbarorten mit stärker von weichen Hochwald- oder Eifelzuflüssen geprägter Versorgung ist das Wasser hier etwas kräftiger mineralisiert, ohne in den harten Bereich zu kippen. Die Lage zwischen den Tälern und Höhen des Brohltals und der nördlichen Eifel verstärkt diesen Effekt, weil Niederschläge in tiefere Gesteinsschichten einsickern und dort länger mit dem Untergrund reagieren. Das Trinkwasser für Königsfeld stammt aus dem Netz des örtlichen Regionalversorgers im Ahrweiler Raum, der seine Rohwässer typischerweise aus Brunnen und Quellfassungen im Kreisgebiet sowie aus verbundenen Mischsystemen bezieht. Maßgeblich ist die Aufbereitung über die Verbundleitungen des Zweckverbandes RheinHunsrück Wasser, der im nördlichen Rheinland-Pfalz große Teile der Versorgung absichert und die örtlichen Ortsnetze speist. Im Hintergrund stehen dabei vor allem Grundwasserbrunnen in den tieferen Lagen sowie Quellgebiete aus dem Eifelvorland; Oberflächenwasser aus Talsperren spielt im direkten Königsfelder Netz keine prägende Rolle. Das Ergebnis ist ein Wasser, das sich klar vom sehr weichen Wasser vieler höherer Eifelorte absetzt und zugleich unter den härteren Werten mancher kalkreicher Rheinnähe bleibt. Gegenüber Nachbarorten im Brohltal wirkt Königsfeld damit als Übergangsraum: nicht so weich wie die höher gelegenen, vulkanisch geprägten Quellgebiete, aber auch nicht so mineralreich wie Standorte mit stärkerem Kalk- und Lössanteil im Boden. Der Unterschied zum restlichen Rheinland-Pfalz zeigt sich gerade in dieser Zwischenlage. Viele Regionen zwischen Mosel, Westerwald und Pfalz liegen entweder deutlich weicher oder deutlich härter, je nachdem, ob kristalline, vulkanische oder kalkige Formationen dominieren. Königsfeld sitzt genau an einer geologischen Naht, an der Schiefer und Sandstein aus dem Rheinischen Schiefergebirge auf wasserführende, teils carbonatische Schichten treffen. Daraus entsteht die mittlere Härte von 12,9 °dH. Sie spiegelt nicht nur den Untergrund, sondern auch den Weg des Wassers durch die regionalen Gewinnungsgebiete und das Verbundnetz. Wer in Königsfeld aus dem Hahn trinkt, bekommt damit ein Wasserprofil, das sehr typisch für den Ahrweiler Norden ist: bodennah, mineralisch ausgewogen und klar vom geologischen Wechselspiel zwischen Eifelrand und Talräumen geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: RheinHunsrück Wasser Zweckverband

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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