Wasserhärte in Lohbarbek

PLZ 25551 · Steinburg, Schleswig-Holstein

10,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Schleswag Abwasser GmbH

Website

Praktische Tipps bei 10,8 °dH

Spülmaschine

Bei 10,8 °dH in Lohbarbek: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Lohbarbek liegt mit 10,8 °dH 3,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Lohbarbek
10,8
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Lohbarbek liegt mit 10,8 °dH 3,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lohbarbek
10,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hohenlockstedt 10,8 °dH mittel
Winseldorf 10,8 °dH mittel
Breitenberg 10,7 °dH mittel
Mühlenbarbek 10,4 °dH mittel
Wittenbergen 10,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lohbarbek

Unter Lohbarbek liegt das geologische Erbe der Eiszeit. Der Ort im Kreis Steinburg sitzt auf sandigen und schluffigen Ablagerungen, die das Inlandeis als Grund- und Endmoräne hinterließ. Dazu kommen Schmelzwassersande und örtlich lehmige, mergelige Lagen aus der Region, die das Wasser nicht nur schnell versickern lassen, sondern auf dem Weg durch den Untergrund mit Mineralien anreichern. Genau daraus ergibt sich die mittlere Wasserhärte von 10,8 °dH. Das Grundwasser nimmt in diesem nordwestlichen Schleswig-Holstein Kalk und Magnesium aus den eiszeitlichen Sedimenten auf, bleibt aber deutlich weicher als in Gegenden mit stark kalkhaltigem Kreide- oder Muschelkalkuntergrund. Die Lage zwischen den Niederungen der Stör und den höher liegenden Geestrücken von Hohenlockstedt und Kellinghusen prägt den Untergrund zusätzlich. So entsteht ein Wasser, das nicht aus einem einzigen Felsband kommt, sondern aus einem Mosaik aus Sand, Mergel und Moränenmaterial. Das Trinkwasser stammt aus dem Verbund der Schleswag Abwasser und Wasser GmbH. Versorgt wird Lohbarbek aus regionalen Grundwasserfassungen im Kreis Steinburg, die über tiefe Brunnen in den eiszeitlichen Sand- und Kiespaketen fördern. Diese Brunnen liegen im gleichen hydrogeologischen Raum wie die Anlagen für die Nachbarorte rund um Hohenlockstedt, Breitenberg und Kellinghusen. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle. Entscheidend sind die geschützten Grundwasservorräte unter den Niederungen und Geesträndern, die durch die sandigen Böden rasch gespeist werden, aber auch sorgfältig überwacht werden müssen. Der Versorger mischt die Qualitäten aus seinem Netz so, dass Lohbarbek ein mittelhartes Wasser erhält, das aus dem regionalen Untergrund kommt und nicht aus weit entfernten Wasserwerken. Im Vergleich mit vielen Orten in Schleswig-Holstein liegt Lohbarbek im Mittelfeld. An der Westküste und auf den Marschen ist das Wasser oft noch weicher, weil dort junge, kalkarme Sedimente dominieren. In Teilen der östlichen Geest oder dort, wo mehr Kalk im Untergrund steckt, fallen die Werte deutlich höher aus. Lohbarbek steht dazwischen: nicht weich wie die Marsch, nicht hart wie manche kalkreichen Landstriche weiter südöstlich. Die Nähe zur Störniederung, die sandigen Deckschichten und die eiszeitlichen Moränen sorgen für diesen charakteristischen Wert. Das Trinkwasser erzählt damit direkt von der Landschaft des Kreises Steinburg: von Eis, Schmelzwasser und den Ablagerungen, die bis heute den Geschmack und die Mineralik des Ortes bestimmen.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Schleswag Abwasser GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber