Wasserhärte in Looft

PLZ 25582 · Steinburg, Schleswig-Holstein

10 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Unteres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 10 °dH

Spülmaschine

Bei 10 °dH in Looft: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Looft liegt mit 10 °dH 3,9 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Looft
10
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Looft liegt mit 10 °dH 4,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Looft
10
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Pöschendorf 10,3 °dH mittel
Christinenthal 10,7 °dH mittel
Schenefeld 10,7 °dH mittel
Drage 10,7 °dH mittel
Hohenaspe 10,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Looft

Der Kreis Steinburg liegt am Übergang von der Geest zur Marsch und trägt die Spuren der Eiszeiten noch sichtbar in sich. Moränen, sandige Geestflächen und eiszeitliche Schmelzwassersedimente prägen den Untergrund nördlich der Stör und rund um Itzehoe. Diese Böden geben dem Grundwasser weniger Kalk als die reinen Kreidegebiete im Osten Schleswig-Holsteins, aber mehr gelöste Mineralien als die sehr weichen Wasser aus den nassen Marschgebieten an Elbe und Stör. Genau daraus ergibt sich in Looft der mittlere Härtewert von 10 °dH: Das Wasser hat auf seinem Weg durch Sand, Geschiebe und tonige Zwischenschichten genügend Kontakt mit kalkhaltigen Bestandteilen, ohne in harte Kreideformationen einzutauchen. Die Nähe zu Stör, Bekau und den kleineren Niederungsbächen wirkt dabei als natürlicher Sammelraum für Grundwasser, das aus den höher gelegenen Geestbereichen nach Süden abzieht und unterwegs mineralisch angereichert wird. Looft selbst bezieht sein Trinkwasser aus dem regionalen Leitungsnetz des Wasserverbandes Unteres Störgebiet. Das Wasser stammt aus gefassten Grundwasserbrunnen im Versorgungsraum des Verbandes, also nicht aus einer Talsperre und nicht aus einer einzelnen Quelle, sondern aus mehreren tiefen Förderbrunnen, die das Grundwasser der Steinburger Geest erschließen. Von dort wird es über Aufbereitung und Druckleitungen in die kleineren Orte rund um Hohenlockstedt, Schenefeld und die ländlichen Siedlungen des Verbandsgebietes verteilt. Gerade diese Brunnenversorgung erklärt den stabilen Charakter des Wassers in Looft: Es kommt aus den gleichen eiszeitlich geprägten Grundwasserleitern wie im Umland, nur mit leicht veränderten mineralischen Anteilen, je nach Förderbrunnen und Mischungsverhältnis. Der Unterschied zu den Nachbarorten liegt vor allem in der Landschaft. Richtung Elbmarschen und in den tiefer liegenden Bereichen des Kreises fällt die Härte oft etwas geringer aus, weil dort jüngere, sehr wasserreiche Sedimente dominieren. Auf den Geestflächen bei Looft bleibt das Wasser dagegen meist im mittleren Bereich, spürbar klarer mineralisiert als in manchen Küsten- und Marschorten Schleswig-Holsteins, aber weit entfernt von den deutlich härteren Werten aus den kalkreicheren Landesteilen im Osten. So steht Looft typisch für Steinburg: kein reines Marschwasser, kein hartes Kalkwasser, sondern ein regionales Grundwasser aus glazialen Sanden und Geschiebemergel, geformt von der Störlandschaft und den eiszeitlichen Ablagerungen des Kreises.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Unteres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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