Wasserhärte in Marklohe

PLZ 31608 · Nienburg (Weser), Niedersachsen

11,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Kreisverband für Wasserwirtschaft Nienburg

Website

Praktische Tipps bei 11,3 °dH

Spülmaschine

Bei 11,3 °dH in Marklohe: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Marklohe liegt mit 11,3 °dH 1,7 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Marklohe
11,3
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Marklohe liegt mit 11,3 °dH 3,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Marklohe
11,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Drakenburg, Flecken 11 °dH mittel
Nienburg (Weser) 11,3 °dH mittel
Balge 11,3 °dH mittel
Binnen 12,8 °dH mittel
Wietzen 11,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Marklohe

Zwischen der Weser und den sanften Endmoränen des niedersächsischen Tieflands liegt Marklohe in einer Landschaft aus sandigen Niederungen, lehmigen Rücken und eiszeitlich geprägten Mulden. Die Weser und ihre Nebenläufe haben hier über lange Zeit feinkörnige Sande, Kiese und schluffige Schichten abgelagert, darüber liegen örtlich Geschiebemergel und Lössreste aus der Eiszeit. Diese Mischung bremst das Regenwasser nicht stark aus, lässt es aber lange genug durch Boden und Untergrund wandern, bis es im Grundwasser die Mineralien aus Kalk- und Dolomitanteilen aufnimmt. So entsteht ein mittlerer Härtewert von 11,3 °dH: nicht weich wie in vielen norddeutschen Marsch- und Moorgebieten, aber auch nicht hart wie in Gegenden mit deutlich kalkreicherem Untergrund. Die Form der Landschaft, die flachen Täler und die gut durchlässigen Sandkörper, bestimmt also direkt, wie schnell Wasser nach unten sickert und wie viele gelöste Mineralstoffe es dabei mitnimmt. Das Trinkwasser für Marklohe stammt aus dem Verbund des Wasserverbands Nienburg, der im Landkreis Nienburg mehrere Grundwasserbrunnen betreibt und das Wasser über seine Aufbereitung und das Leitungsnetz verteilt. Gefördert wird aus tiefen Brunnen in den Niederungen und Sandflächen der Weserregion, wo die gut geschützten Grundwasserleiter unter einer natürlichen Deckschicht liegen. Dort wird das Rohwasser gefasst, aufbereitet und in das Ortsnetz eingespeist. Eine Talsperre spielt hier keine Rolle; Marklohe bezieht sein Trinkwasser aus regionalem Grundwasser, nicht aus Fernwasser. Die Versorgung ist deshalb eng an die lokale Geologie gebunden: Was unter den Feldern zwischen Marklohe, Nienburg und Liebenau im Boden steckt, prägt am Ende den Charakter des Wassers im Hahn. Im Vergleich zu vielen Orten im übrigen Niedersachsen liegt Marklohe im mittleren Bereich. Küstennahe Gebiete mit Moor- und Geestböden liefern oft deutlich weicheres Wasser, während Regionen mit stärker kalkhaltigen Schichten härtere Werte erreichen. Auch im direkten Umfeld der Weser zeigt sich der Wechsel von Ort zu Ort: Wo Flussablagerungen sandiger sind, wirkt das Wasser etwas weicher, wo mehr Geschiebemergel und kalkführende Sedimente im Untergrund liegen, steigt die Härte. Marklohe steht damit genau zwischen diesen Extremen. Der Ort profitiert von einem regionalen Grundwasser, das aus den Niederungsräumen des Wesertals kommt und nicht durch weite Transportwege verfremdet wird. Das macht den Charakter des Wassers so klar an die Landschaft des Landkreises Nienburg gebunden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Kreisverband für Wasserwirtschaft Nienburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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