Wasserhärte in Martensrade

PLZ 24238 · Plön, Schleswig-Holstein

18,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau

Website

Praktische Tipps bei 18,1 °dH

Spülmaschine

Bei 18,1 °dH in Martensrade: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Martensrade liegt mit 18,1 °dH 4,2 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Martensrade
18,1
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Martensrade liegt mit 18,1 °dH 3,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Martensrade
18,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Selent 17,1 °dH hart
Lammershagen 18,6 °dH hart
Fargau-Pratjau 18,9 °dH hart
Mucheln 18,1 °dH hart
Lehmkuhlen 17,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Martensrade

Martensrade bezieht sein Trinkwasser über den Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau aus dem Wasserwerk Lammershagen. Dort wird Grundwasser aus Tiefbrunnen im Bereich der eiszeitlich geprägten Moränenlandschaft südlich des Selenter Sees gefördert. Der Untergrund aus Sanden, Kiesen und bindigen Geschiebelehmen speichert und filtert das Wasser, doch die Gesteine der letzten Eiszeiten liefern zugleich viel Calcium und Magnesium nach. Genau daraus entsteht der harte Wert von 18,1 °dH. Die Nähe zum Selenter See und zu den Niederungen der Schwentine-Region prägt die Grundwasserneubildung, ohne dass Oberflächenwasser direkt in die Versorgung eingeht. Keine Talsperre, keine Fernleitung, sondern lokales Grundwasser aus dem Plöner Hügelland ist die Basis. Der Härtegrad fällt in Martensrade höher aus als in vielen Orten an der Ostseeküste und auch über dem liegt, was manche Nachbargemeinden mit sandigeren, stärker ausgewaschenen Böden bekommen. In Teilen von Schleswig-Holstein, vor allem dort, wo Geest und küstennahe Sande dominieren, ist das Wasser oft weicher. Im Kreis Plön zeigt sich dagegen häufig ein anderes Bild: Das Hügelland zwischen Lütjenburg, Selent und der Schwentine ist geologisch jünger, kalk- und mineralhaltiger und damit härter im Trinkwasser. Martensrade steht damit typisch für das östliche Hügelland des Landes. Das Wasser kommt nicht aus großen Fernquellen, sondern aus einem regionalen Verbund, der auf die Brunnen in Lammershagen setzt und die Versorgung für Martensrade, Panker und weitere Orte im Verband sichert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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