Wasserhärte in Martinshöhe

PLZ 66894 · Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

12,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Bruchmühlbach-Miesau

Website

Praktische Tipps bei 12,2 °dH

Spülmaschine

Bei 12,2 °dH in Martinshöhe: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Martinshöhe liegt mit 12,2 °dH 1,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Martinshöhe
12,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Martinshöhe liegt mit 12,2 °dH 2,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Martinshöhe
12,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Langwieden 11,7 °dH mittel
Bruchmühlbach-Miesau 11,9 °dH mittel
Gerhardsbrunn 11,7 °dH mittel
Hauptstuhl 11,7 °dH mittel
Lambsborn 10,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Martinshöhe

Zwischen dem Nordpfälzer Bergland und den flacheren Mulden des Landkreises Kaiserslautern sammelt sich das Wasser in Martinshöhe auf seinem Weg durch Buntsandstein, Lösslehm und verwitterte Sandsteinlagen. Die Hänge leiten Niederschläge rasch in den Untergrund, doch die Sandsteine geben nur begrenzt Mineralstoffe ab. Darum liegt die Wasserhärte hier mit 12,2 °dH im mittleren Bereich: nicht weich wie in manchen rein sandigen Gebieten, aber auch nicht so kalkreich wie dort, wo Muschelkalk oder stark mergelige Schichten das Grundwasser prägen. Die umliegenden Täler und Kerbtäler wirken wie natürliche Sammelrinnen, aus denen sich das Grundwasser speist, während die höheren Rücken das Wasser langsam in die tieferen Zonen drücken. Genau diese Mischung aus durchlässigen Sandsteinen, bindigen Deckschichten und geringer Kalkauswaschung formt den Charakter des Trinkwassers vor Ort. Die Versorgung in Martinshöhe läuft über die Verbandsgemeindewerke Bruchmühlbach-Miesau. Das Wasser stammt aus lokalen Grundwasserfassungen und Brunnen des Versorgungsnetzes, die das Quell- und Brunnenwasser aus den wasserführenden Schichten der Umgebung bündeln und aufbereitet ins Ortsnetz geben. In einem Gebiet wie diesem sind es vor allem die kleinräumigen Grundwasserstände in den Sandstein- und Schuttlagen, die den Ausschlag geben. Oberflächengewässer spielen dabei eine untergeordnete Rolle; entscheidend sind die unterirdischen Speicher, die nach Regen und Schneeschmelze im Pfälzer Bergland nachgefüllt werden. So bleibt die Herkunft eng an den Landschaftsraum gebunden, statt über weite Fernleitungen geprägt zu werden. Gegenüber vielen Orten im restlichen Rheinland-Pfalz liegt Martinshöhe damit im Mittelfeld. An der Mosel, am Mittelrhein oder in Teilen der Eifel fallen Härtewerte oft deutlich anders aus, weil dort Schiefer, Kalk oder vulkanische Gesteine das Wasser stärker beeinflussen. Auch benachbarte Orte im westlichen Landkreis Kaiserslautern zeigen teils andere Werte, je nachdem, ob ihre Brunnen tiefer in kalkärmere Sandsteinpakete reichen oder stärker mineralisierte Schichten anzapfen. Martinshöhe steht also genau an der Schnittstelle eines geologisch eher zurückhaltenden Wassers: geprägt von Sandstein, wenig Kalk und einem Grundwasser, das aus der Hügellandschaft rund um den Ort kommt und deshalb weder besonders weich noch auffällig hart ausfällt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Bruchmühlbach-Miesau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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