Wasserhärte in Mehren

PLZ 57635 · Altenkirchen (Westerwald), Rheinland-Pfalz

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Mehren: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Mehren liegt mit 10,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Mehren
10,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Mehren liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mehren
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Fiersbach 11,8 °dH mittel
Ziegenhain 10,7 °dH mittel
Ersfeld 11,8 °dH mittel
Rettersen 11,8 °dH mittel
Hirz-Maulsbach 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Mehren

Mehren liegt mit 10,7 °dH spürbar über vielen Orten im Westerwald, bleibt aber noch unter den oft höheren Werten im Kalk- und Lössgürtel des südlichen Rheinland-Pfalz. Der Grund sitzt unter der Landschaft: Im nördlichen Westerwald bestimmen vulkanische Basalte, Schiefer, Grauwacken und verwitterte Böden das Rohwasser. Diese Gesteine geben nur mäßig viel Calcium und Magnesium ab, zugleich wird das Wasser auf seinem Weg durch Klüfte und Lockersedimente im Einzugsgebiet der Wied und ihrer Nebenbäche mineralisch angereichert. Genau daraus ergibt sich der mittlere Härtewert, der in Mehren weder weich wie in reinen Quellgebieten noch deutlich härter wie in Regionen mit stark kalkhaltigem Untergrund ausfällt. Nachbarorte im Landkreis Altenkirchen liegen je nach eigener Quelle und Mischwasseranteil etwas darunter oder darüber, doch der Charakter bleibt derselbe: Westerwälder Wasser mit Felskontakt, nicht Flusswasser aus großen Fernleitungen. Das Trinkwasser für Mehren stammt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Kreis Altenkirchen. Versorgt wird der Ort über regionale Brunnen und Quellen aus dem Verbandssystem, das vor allem das Grundwasser aus den wasserführenden Schichten des Westerwaldes nutzt. Dazu kommen örtlich aufbereitete Mischungen aus mehreren Gewinnungsanlagen, die über Hochbehälter und Leitungen in die Orte des Kreises verteilt werden. Die Versorgung ist damit eng an die Landschaft gebunden: Niederschläge versickern in den offenen Basalt- und Schieferzonen, werden im Untergrund gespeichert und wieder gefasst, bevor sie in das Ortsnetz gelangen. In den Nachbarorten des Altenkirchener Landes ist das Bild ähnlich, doch kleine Unterschiede im Mischungsverhältnis der Quellen und Brunnen erklären die messbaren Abweichungen zwischen den einzelnen Gemeinden. Im Vergleich zum Rest von Rheinland-Pfalz steht Mehren damit eher auf der mittleren Seite. Viele Orte an Mosel, Rhein und im Pfälzer Kalkraum melden deutlich härtere Werte, weil dort Kalksteine, Mergel und lössreiche Ablagerungen das Wasser stärker mit Mineralien anreichern. Mehren liegt dagegen im raueren Westerwald, wo Basaltkuppen, Kerbtäler und die Nähe zu den Quellgebieten kleiner Bäche das Wasser prägen. Der Ort teilt diese Handschrift mit den umliegenden Gemeinden zwischen Altenkirchen, Weyerbusch und den Höhen des Westerwaldes: kein Fernwasser aus großen Talsperren, sondern regional gewonnenes Wasser aus dem Untergrund der Landschaft. Genau diese Herkunft macht den Unterschied zum Landesdurchschnitt sichtbar und verankert den Härtewert direkt im Boden unter Mehren.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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