Wasserhärte in Messerich

PLZ 54636 · Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz

12,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Kommunale Netze Eifel AöR

Website

Praktische Tipps bei 12,8 °dH

Spülmaschine

Bei 12,8 °dH in Messerich: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Messerich liegt mit 12,8 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Messerich
12,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Messerich liegt mit 12,8 °dH 1,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Messerich
12,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Niederstedem 14 °dH mittel
Birtlingen 15,1 °dH hart
Dockendorf 12,8 °dH mittel
Ingendorf 13,9 °dH mittel
Oberstedem 13,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Messerich

Messerich bezieht sein Trinkwasser über den Zweckverband Wasserwerk Bitburg, dessen Gewinnung im Bitburger Gutland und auf den Hochflächen des Eifelkreises liegt. Die Versorgung speist sich aus Tiefbrunnen und Quellfassungen im Umfeld von Bitburg, Prüm und dem Kylltal; das Wasser wird dort gefördert, gesammelt und über das Leitungsnetz in die Ortschaften des Südeifels verteilt. Die Lage zwischen den Kalk- und Mergelgesteinen des Bitburger Landes prägt den Charakter des Wassers ebenso wie die sanften Einzugsgebiete rund um Kyll, Nims und Enz. Niederschlag versickert hier nicht nur oberflächlich, sondern nimmt auf seinem Weg durch die verkarsteten Schichten Mineralien auf. So entsteht der mittlere Härtewert von 12,8 °dH, der für Messerich typisch ist. Die Gesteinsmischung aus Muschelkalk, Mergeln und tonigen Lagen liefert weniger Härte als stark kalkige Hochplateaus, aber mehr als die weicheren Quellgebiete der westlichen Schneifel. Gerade darin unterscheidet sich Messerich von vielen Nachbarorten im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Orte näher an den Quellgebieten der Südeifel erhalten oft weicheres Wasser, während Gemeinden auf kalkreicheren Rücken rund um Bitburg oder in den Randlagen des Gutlandes härter versorgt werden. Messerich liegt dazwischen, an einem Übergang von Eifelhochfläche zu offenem Hügelland. Diese Zwischenlage erklärt den Wert, ohne ihn ins Extreme kippen zu lassen. Gegenüber dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz, wo die Spannweite vom weichen Hunsrückwasser bis zu deutlich härteren Flächen im Osten reicht, steht Messerich mit seinem mittleren Härtebereich ziemlich genau auf der Linie des südlichen Eifeler Wassers. Die konkrete Lieferung läuft über den regionalen Verbund des Wasserwerks Bitburg, das die Ortsteile und Gemeinden im Umland mit aufbereitetem Rohwasser aus den lokalen Förderstellen versorgt. Die Nähe zu den natürlichen Vorräten des Bitburger Landes macht lange Transportwege überflüssig. Messerich erhält damit Wasser aus der eigenen Landschaft, nicht aus fernem Fernverbund oder aus einer großen Talsperre. Der Ort teilt sich diese Herkunft mit mehreren Gemeinden zwischen Bitburg, Kyllburg und Prüm, bleibt aber durch seine Lage am Rand der kalkigen Hügellandschaft hydrologisch eigenständig. Genau diese Mischung aus regionaler Gewinnung, kurzer Verteilung und geologischer Prägung macht Messerich im Vergleich zum restlichen Rheinland-Pfalz besonders klar lesbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Kommunale Netze Eifel AöR

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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