Wasserhärte in Mürlenbach

PLZ 54570 · Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz

11,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserwerk Kylltal

Website

Praktische Tipps bei 11,5 °dH

Spülmaschine

Bei 11,5 °dH in Mürlenbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Mürlenbach liegt mit 11,5 °dH 1,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Mürlenbach
11,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Mürlenbach liegt mit 11,5 °dH 3,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mürlenbach
11,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Birresborn 11 °dH mittel
Densborn 14,5 °dH mittel
Kopp 12,2 °dH mittel
Neuheilenbach 13,9 °dH mittel
Usch 13,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Mürlenbach

Mürlenbach liegt beim Wasserhärtewert nicht am weichen Ende der Eifel, sondern spürbar über vielen Orten im Landkreis Vulkaneifel und zugleich unter den kalkreichen Spitzen aus dem Süden von Rheinland-Pfalz. Der Wert von 11,5 °dH passt zu einem Versorgungsraum, in dem Regenwasser nicht nur durch lockere Schichten läuft, sondern unterwegs auch Mineralien aus devonischen Gesteinen aufnimmt. Prägend sind hier die harten Schiefer- und Grauwackenzonen der Eifel, dazu Quarzite und örtlich Basaltreste aus dem vulkanischen Untergrund. Entlang der Kyll und ihrer Seitentäler, im Umfeld von Mürlenbach, Birresborn und Gerolstein, sickert Wasser durch Felsklüfte und kleine Quellhorizonte. Genau dieser Weg sorgt dafür, dass das Wasser nicht extrem weich bleibt, sondern im mittleren Bereich landet. Gegenüber vielen Orten im nördlichen Eifelraum ist Mürlenbach damit etwas mineralischer, aber deutlich fern von den sehr hohen Härten, wie sie in manchen Kalkgebieten von Rheinland-Pfalz vorkommen. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserwerk Kylltal. Für Mürlenbach ist damit ein regionaler Verbund zuständig, der Quell- und Grundwasser aus dem Kylltal und den angrenzenden Hochflächen nutzt. Die Gewinnung stützt sich auf Fassungen in den Talräumen und auf Brunnen, die das wasserreiche Gestein der Eifel erschließen. Eine Talsperre spielt hier keine führende Rolle; typisch sind eher lokale Quellen und Grundwasserströme, die nach einer Aufbereitung in das Ortsnetz eingespeist werden. Die Nähe zur Kyll ist dabei wichtig, weil das Tal als natürliche Sammelrinne wirkt und Niederschläge aus dem Höhenzug zwischen den Orten aufnimmt. So bleibt die Versorgung eng an die Landschaft gebunden und nicht an ein fernes Großsystem. Gegenüber Nachbarorten zeigt sich der Unterschied vor allem in der geologischen Handschrift. In Birresborn und Gerolstein ist das Wasser oft von denselben Eifelschichten geprägt, doch einzelne Fassungen liefern dort je nach Quellgebiet etwas weichere oder etwas härtere Werte. Richtung Kalk- und Muschelkalkräume steigen die Härten deutlich stärker an. Mürlenbach liegt dazwischen und wirkt wie ein Übergangsort zwischen dem vulkanisch geprägten Eifelland und den härteren Regionen des Landes. Der Landkreis Vulkaneifel bringt also nicht nur den Namen, sondern auch die Wasserprägung: viel Niederschlag, kurze Fließwege, mineralreiche Gesteine und ein Versorger, der genau dieses lokale Profil ins Ortsnetz holt. Darum bleibt der Wert bei 11,5 °dH nicht zufällig, sondern folgt der Landschaft um Kyll, Felshänge und Quellen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserwerk Kylltal

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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