Wasserhärte in Nabburg, St

PLZ 92507 · Schwandorf, Bayern

11,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadt Nabburg

Website

Praktische Tipps bei 11,4 °dH

Spülmaschine

Bei 11,4 °dH in Nabburg, St: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Nabburg, St liegt mit 11,4 °dH 5,9 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Nabburg, St
11,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Nabburg, St liegt mit 11,4 °dH 3,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Nabburg, St
11,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Pfreimd, St 9,1 °dH mittel
Stulln 11,4 °dH mittel
Schwarzach b.Nabburg 12,5 °dH mittel
Schmidgaden 11,4 °dH mittel
Guteneck 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Nabburg, St

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Naab-Donau-Gruppe bezieht das Trinkwasser für Nabburg aus eigenen Tiefbrunnen im Naabtaler Grundwasserleiter und aus weiteren Gewinnungsanlagen im Landkreis Schwandorf. Maßgeblich sind die Brunnen im Naabtal zwischen Nabburg, Pfreimd und Schwarzenfeld, ergänzt durch Verbundleitungen aus den benachbarten Versorgungsbereichen der Nabburger Hochzone. Das Wasser stammt also nicht aus einer Talsperre, sondern aus gefassten Grundwasservorkommen im Talraum der Naab und ihrer Nebengewässer. Die Aufbereitung bleibt vergleichsweise schlank, weil das Rohwasser bereits aus einem gut geschützten, regionalen Untergrund kommt und keine langen Fernleitungen aus alpinen Fernquellen nötig sind. Zuständig ist damit ein Versorger, der direkt vor Ort zwischen Flussauen, Pumpwerken und Hochbehältern arbeitet und das Netz in Nabburg, Stulln, Pfreimd und den angrenzenden Ortsteilen speist. Der Härtewert von 11,4 °dH passt zu dieser Landschaft zwischen Oberpfälzer Wald und Naabtalsenke. Nördlich und östlich liegen kristalline Gesteine und verwitterte Hangschuttdecken, die wenig Kalk freisetzen. Im Tal selbst lagern aber sandige und kiesige Schichten der Naab und ihrer eiszeitlich und nacheiszeitlich umgelagerten Sedimente. Durch diese Mischung kommt das Wasser mit mehr Calcium und Magnesium in Kontakt als in den reinen Mittelgebirgsquellen des Bayerischen Waldes, bleibt aber deutlich weicher als in stark kalkgeprägten Regionen Frankens oder des Jura. Die Naab, die Schwarzach und kleinere Zuflüsse formen den geologischen Rahmen, doch die entscheidende Mineralisierung entsteht im Untergrund der Talfüllungen, nicht im Flusswasser selbst. Deshalb liegt Nabburg im mittleren Bereich, mit einem Wert, der aus den örtlichen Grundwasserhorizonten der Naabniederung erklärt wird. Gegenüber den Nachbarorten zeigt Nabburg ein eigenes Profil. In höheren Lagen des Landkreises Schwandorf, etwa Richtung Oberviechtach oder in den bewaldeten Randgebieten des Oberpfälzer Waldes, fällt Trinkwasser oft etwas weicher aus, weil dort stärker von Niederschlagswasser und silikatischem Untergrund geprägt wird. Richtung Fensterbach, Schwarzenfeld und in Teilen des Naabtals nimmt die Härte wieder zu, sobald mehr mineralreiche Schichten und Talablagerungen ins Spiel kommen. Bayernweit liegt Nabburg damit nicht im sehr weichen Spektrum der Alpenrand- oder Waldquellen, aber auch nicht im hart kalkigen Bereich vieler Jura- und Muschelkalkorte. Der Ort steht genau in dieser oberpfälzischen Zwischenlage: Flussnah, grundwasserreich, mineralisch ausgewogen und deutlich stärker vom Naabtal geprägt als von Fernwasser aus großen überregionalen Systemen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadt Nabburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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