Wasserhärte in Nauroth

PLZ 57583 · Altenkirchen (Westerwald), Rheinland-Pfalz

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Betzdorf-Gebhardshain

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Nauroth: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Nauroth liegt mit 10,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Nauroth
10,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Nauroth liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Nauroth
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mörlen 8 °dH weich
Neunkhausen 7,5 °dH weich
Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) 8,9 °dH mittel
Elkenroth 8 °dH weich
Luckenbach 8,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Nauroth

Zwischen den sanften Rücken des Westerwaldes und den schmalen Tälern der Wied und ihrer Nebenbäche liegt Nauroth auf einem Untergrund, der das Wasser nicht nur sammelt, sondern auch prägt. Unter Wald, Wiesen und den eher sauren Verwitterungsböden der Region arbeiten vor allem devonische Gesteine: Schiefer, Grauwacken und quarzitische Lagen. Sie liefern dem Grundwasser nur wenig Kalk und Magnesia, doch das Wasser bleibt auf seinem Weg durch die klüftigen Schichten nicht völlig weich. Es nimmt aus dem Boden und aus den wechselnden Sandstein- und Tonanteilen genügend Mineralstoffe auf, um bei 10,7 °dH im mittleren Bereich zu landen. Die Nähe zu kleineren Bachläufen und feuchten Talzügen sorgt dafür, dass Niederschläge schnell versickern und über lokale Quellen und Brunnen in die Versorgung gelangen, statt als hartes Flusswasser von weit her zu kommen. Die Versorgung von Nauroth läuft über die Verbandsgemeindewerke Betzdorf-Gebhardshain, die ihr Trinkwasser aus dem lokalen Quell- und Brunnengebiet des Westerwaldes beziehen. Entscheidend sind die ergiebigen Fassungen in den Höhenlagen des Landkreises Altenkirchen, wo das Wasser aus geschützten Einzugsgebieten gefördert, aufbereitet und in das Leitungsnetz eingespeist wird. Gerade diese regionale Herkunft erklärt, warum Nauroth nicht mit den deutlich härteren Wässern mancher kalkreicher Mittelgebirgslagen verwechselt werden darf. Südlicher in Rheinland-Pfalz, etwa in Muschelkalk- und Lössgebieten, steigen die Härtewerte oft spürbar an. Nauroth bleibt im Vergleich dazu ausgewogener, weil der Westerwald mit seinen basenarmen Gesteinen weniger Kalk abgibt und die Grundwasserneubildung hier stark von Regen, Wald und kurzen Fließwegen bestimmt wird. Auch im direkten Umfeld zeigt sich der Unterschied. Orte auf denselben Höhenzügen teilen meist ein ähnliches, mäßig mineralisiertes Wasser, während Täler mit stärkerem Gesteinswechsel oder weiter entfernten Bezugsquellen abweichende Werte haben können. Nauroth steht damit für eine typische Westerwälder Trinkwasserstruktur: regional gefasst, über kurze Wege geliefert und von der Geologie des Altenkirchener Landes geprägt. Die 10,7 °dH spiegeln nicht nur den Untergrund wider, sondern auch die klare Trennung zwischen den kargen Schiefer- und Grauwackenzonen des Hochlands und den kalkreicheren Landschaften des übrigen Landes. Wer hier den Hahn öffnet, bekommt kein Fernwasser aus großen Flusssystemen, sondern ein Wasser, das den Weg durch die Hügel und Täler der Umgebung noch deutlich in sich trägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Betzdorf-Gebhardshain

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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