Wasserhärte in Oberlahr

PLZ 57641 · Altenkirchen (Westerwald), Rheinland-Pfalz

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Oberlahr: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Oberlahr liegt mit 10,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Oberlahr
10,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Oberlahr liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Oberlahr
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Burglahr 14,2 °dH mittel
Döttesfeld 13,4 °dH mittel
Bürdenbach 14,2 °dH mittel
Eichen 10,7 °dH mittel
Rott 10,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Oberlahr

Die Wasserversorgung in Oberlahr läuft über die Verbandsgemeindewerke Flammersfeld, heute Teil der Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld. Das Trinkwasser stammt aus den Quellen und Brunnen im Westerwald, vor allem aus den Schutzzonen rund um das Lahrer Herrlich und aus den Quellgebieten im Raiffeisenland zwischen Oberlahr, Horhausen und Willroth. Dort sickert Niederschlagswasser durch Schiefer, Grauwacke und Basalt, löst unterwegs Calcium und Magnesium aus dem Gestein und prägt so den Härtewert von 10,7 °dH. Die Nähe zur Wied und zu ihren Seitentälern bringt frisches, gut geschütztes Grund- und Quellwasser, das ohne lange Fernleitung in die Leitungen von Oberlahr gelangt. Zuständig ist der regionale Versorger, der die Quellen im Westerwald mit eigenen Anlagen fasst und aufbereitet, bevor sie ins Ortsnetz eingespeist werden. Der Wert liegt im mittleren Bereich, weil Oberlahr nicht auf sehr kalkarmen Höhenzügen des Hunsrücks sitzt und auch nicht auf den stark kalkhaltigen Gebieten der Rheinebene. Der Untergrund des nördlichen Westerwaldes ist wechselhaft: harte vulkanische Gesteine, verwitterte Schieferlagen und mineralreiche Böden sorgen für ein Wasser, das spürbar mehr Erdmineralien trägt als in vielen Tälern entlang der Mosel oder in den weichen Quellgebieten der Eifel. Gerade diese Mischung aus Basaltdecken, tonigen Verwitterungsböden und tief eingeschnittenen Bachtälern macht den Unterschied. Oberlahr bekommt dadurch ein Wasser, das klar westerwäldisch geprägt ist, aber deutlich unter den härteren Werten liegt, wie sie in Teilen des nördlichen Rheinland-Pfalz vorkommen. Auch im direkten Umfeld zeigt sich der Kontrast. Nachbarorte wie Burglahr, Peterslahr und Neustadt liegen im selben geologischen Band, doch die örtlichen Fassungen und Leitungsnetze greifen auf unterschiedliche Quellen und Mischungen zurück. Dadurch kann der Härtegrad von Ort zu Ort leicht schwanken, obwohl alle vom gleichen Mittelgebirge geprägt sind. Oberlahr profitiert von den geschützten Lagen oberhalb der Wied und von den sauber abgegrenzten Einzugsgebieten im Westerwaldvorland. Der Ort steht damit zwischen zwei Welten: nicht so weich wie viele Quellorte in den Waldtälern, nicht so hart wie versorgte Orte mit stärker kalkführenden Schichten. Genau diese Lage macht das Trinkwasser vor Ort unverwechselbar und typisch für den nördlichen Landkreis Altenkirchen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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